ADHS Selbsttest – Woran kann ich ADHS erkennen?

ADHS

Immer wieder kommt es vor, dass Kinder Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Sei es nun mangelnde Konzentration oder ein gesteigerter Bewegungsdrang, oder, dass das Kind sehr impulsiv reagiert und temperamentvoll ist. Symptome, in denen sich das sogenannte Aufmerksamkeits-Defizit Hyperaktivitätssyndrom zeigt, gibt es so manche.

Doch handelt es sich beim Auftreten einiger dieser Symptome wirklich immer um ADHS? Oder wird einfach nur vieles auf die vermeintlich neue Modeerkrankung geschoben?

Fakt ist, dass nicht jedes Kind, das im Alltag unkonzentriert ist und auch mal impulsiv reagiert, an ADHS leidet. Schließlich sind Kinder nun mal zeitweise launisch und es ist auch nicht immer gut mit ihnen Kirschen essen. Nichtsdestotrotz sollten Eltern, die vermehrt solche Auffälligkeiten an ihrem Kind feststellen können, es durchaus einmal in Erwägung ziehen, ihr Kind einem Test zu unterziehen, um feststellen zu können, ob es sich nicht vielleicht doch um ADHS handeln könnte.

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Auf diversen Internetportalen gibt es inzwischen den einen oder anderen ADHS Selbsttest, mit dem es Eltern möglich ist, anhand einiger Fragen und verschiedener Antwortmöglichkeiten die Wahrscheinlichkeit, ob ihr Kind an ADHS leidet, besser einschätzen zu können. Denn nicht jedes Kind, das oftmals als „Zappelphilipp“ oder „Hanns Guck-in-die-Luft“ bezeichnet wird, hat ADHS. Doch dürfen Eltern niemals sich nur auf einen solchen Selbsttest stützten. Denn ganz gleich, ob dieser nun positiv oder negativ ausfallen mag, er ersetzt niemals die kompetente Diagnose eines Facharztes. Schnell kann man selbst eine ganz andere Auffassung haben und so eine nicht ganz korrekte Antwort abgeben, weshalb das Ergebnis am Ende entsprechend verfälscht werden würde.

ADHS Selbsttest - was zu beachten?


Ein solcher ADHS Selbsttest beinhaltet beispielsweise solche Fragen, die auf die Auffassungsgabe des Kindes abzielen. Lässt sich das Kind etwa alles recht gut erklären oder wirkt es dabei vielmehr abwesend bekommt relevante Elemente des Gespräches nur teilweise oder sogar gar nicht mit? Wie werden zum Beispiel Hausaufgaben erledigt? Kann sich das Kind voll und ganz auf die Hausaufgaben konzentrieren, wirkt es hin und wieder etwas abwesend und verträumt oder ist es ständig dabei, sich mit etwas anderem zu beschäftigen?

In der Regel lautet die Antwort wahlweise

- Oft
- Selten
- Nie


Abwandlungen wie etwa

- Ja, das kommt sehr oft vor
- Es kommt manchmal vor
- Nein, kommt niemals vor


oder ähnliche Formulierungen sind aber auch möglich. Auch wenn man nun bei nahezu jeder Frage mit „Oft“ antworten und am Ende als Ergebnis „Ihr Kind hat ADHS“ herauskommen sollte, muss man nicht sofort in Entsetzen ausbrechen. Dennoch sollte man aber einen Facharzt aufsuchen, der eine genaue Diagnose stellen kann.
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1 Kommentar
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Antje Hellmann aus Jena | 11.12.2014 | 13:04  
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