Ratgeber: Kaffee und Espressomaschinen bei Onlinefachmärkten über das Internet kaufen

Mocca Kaffee
 
Padmaschine
 
Moccamaster

Schon seit vielen hundert Jahren sind Kaffee und Espresso zwei der beliebtesten Heißgetränke in Deutschland, weshalb der Konsum bei etwa beinahe 150 Litern pro Kopf und Jahr liegt. Kaffee und Espressomaschinen finden sich daher inzwischen in nahezu 100 Prozent aller privaten Haushalte, aber auch in sehr vielen Unternehmen. Vor allem aber die Gastronomie ist ohne Kaffeemaschine kaum denkbar. Schon in den 1970er Jahren hatten Ingenieure aus dem Hause Nestlé erste Versuche mit Kaffeekapseln unternommen, doch wurde diese Idee schon bald wieder verworfen.

Viel zu groß sei der Unfug, denn man hier beitreiben würde und niemals würde sich dies wohl durchsetzen können, so der Irrglaube der Ingenieure. Denn schon rund 20 Jahre später hatte Nestlé diese Idee erneut aufgegriffen und weiterentwickelt, bis sich schließlich ab 2001 die ersten Kaffeepadsysteme durchgesetzt hatten. Der klassische Filterkaffee, der bis dahin groß angesagt war, hatte damit beinahe schon keine Daseinsberechtigung mehr, denn fortan konnte man recht einfach solche Heißgetränke wie zum Beispiel

- einen Cappuccino
- einen Latte Macchiato oder
- einen Espresso


ganz einfach mit nur wenig Aufwand brühen.

Der Filterkaffee, zu dem lange Jahre viele Menschen ein klares „Nein“ ausgesprochen hatten, da sie diesen vielmehr mit einem Kaffeekränzchen bei der Großmutter verbanden, aber weniger mit Moderne und Coolness, erlebt gerade ein ganz großes Comeback. Vorbei ist die Zeit, in der Filterkaffee und Espresso verpönt waren. Begonnen hat alles in den UA, wo seit etwa zwei oder drei Jahren in vielen edlen Nobelrestaurants in New York der „brewed coffee“ serviert wurde. Inzwischen ist dieser Trend nach England auch in Deutschland wieder angekommen, der auch hierzulande nun nicht mehr einfach nur Filterkaffee genannt wird, sondern „brewed coffee“ und die Kaffeebar „brewed bar“.

Kaffee und Espresso zu Hause genießen


Wer zu Hause seinen ganz eigenen Filterkaffee oder einen frischen Espresso genießen möchte, der sollte hierfür natürlich auch die passende Kaffeemaschine besitzen. In den meisten Haushalten findet sich inzwischen entweder eine Kapselmaschine (Portionskaffeemaschine) oder eine Padmaschine, häufig handelt es sich aber auch um einen Kaffeevollautomaten, bei dem die Kaffeebohnen stets frisch gemahlen und anschließend direkt aufgebrüht werden. Ein solcher Vollautomat macht sicherlich gerade für Morgenmuffel die Arbeit bedeutend einfacher, da ein einfacher Knopfdruck ausreicht. Wer nun aber großen Wert auf Qualität legt, der wird von einem Kaffeevollautomaten Abstand nehmen und sich für einen Halbautomaten entscheiden, bei dem das Kaffeepulver in einen speziellen Siebträger gefüllt und anschließend an die Kaffeemaschine angeschlossen wird.

Siebträger – gar nicht so einfach zu handhaben


Wer sich schon einmal einen frischen Kaffee mit einem Siebträger gebrüht hat, der wird beim ersten Mal sicherlich festgestellt haben, dass ein solcher Halbautomat gar nicht so einfach zu bedienen ist. In der Tat ist die Bedienung eines solchen Gerätes ist eine kleine Wissenschaft für sich. Denn die Qualität des Kaffees ist maßgeblich vom Mahlgrad aber auch von der Menge des Kaffeepulvers abhängig, ebenso wird der Geschmack durch den Anpressdruck, mit dem das Pulver in den Siebträger gepresst wird, von der Wassertemperatur und auch von der Durchlaufzeit sowie der Ausgabemenge. Für einen richtig guten Espresso braucht es daher mehr als nur etwas Espressopulver und heißes Wasser. Doch trotz allem ist ein Siebträger kein Buch mit sieben Siegeln. Denn wer ein wenig Interesse und Geduld mitbringt, der kann die einzelnen Handgriffe recht schnell erlernen. Nicht selten wurden bereits Vollautomaten gegen Siebträgermaschinen ersetzt, wenn man erst einmal einen köstlichen Espresso oder Kaffee aus einem Siebträger getrunken hat, den man selbst gebrüht hat.


„Qualität hat ihren Preis“ – tatsächlich?


Eine Siebträgermaschine ist in der Anschaffung gar nicht so günstig. Doch liegen die Preise für günstige Einsteigergeräte hier ähnlich wie bei den Vollautomaten bei rund 200 Euro aufwärts. Wer jedoch nicht nur beim Kaffee auf Qualität setzt, sondern auch bei der Kaffeemaschine das gleiche Ziel verfolgt, der sollte sich für ein Modell aus Edelstahl entscheiden, das in der Regel bei etwa 900 bis 1.000 Euro beginnt.


Hier eignen sich beispielsweise die folgenden Siebträgermaschinen:

- Quick Mill New La Certa 0975
- Bezzerra Magica S Espressomaschine mit Vibrationspumpe
- Rocket Espresso Giotto V3 PID
- ECM Espressomaschine Technika IV Profi

Hinzu kommt bei einer Espressomaschine aber auch noch eine gute Kaffeemühle. Zwar gibt es schon seit den 1960er Jahren den filterfein gemahlenen Bohnenkaffee aus der Vakuumverpackung, dessen Aroma durch die luftdichte Verpackung erhalten werden soll. Doch irgendwann wird die Verpackung geöffnet, was schließlich den langsamen Zerfall der Aromen nach sich zieht. Da sich unsere Sinne nicht täuschen lassen, sollte man daher besser seine Kaffeebohnen selbst mahlen – unmittelbar vor dem Brühen. Hier gilt es jedoch zu beachten, dass es sowohl Kaffeemühlen als auch Espressomühlen gibt. Während die traditionelle Kaffeemühle die Kaffeebohnen in der Regel nur zu einem recht grobkörnigen Kaffeepulver mahlt, besitzt die Espressomühle ein spezielles Mahlwerk, nämlich eine Kegelmühle, die stufenlos von grob bis fein verstellbar ist.

Für den einfachen Filterkaffee ist nun nicht zwangsläufig eine Siebträgermaschine nötig, auch ein Kaffeevollautomat muss dafür nicht unbedingt sein. Unter Umständen reicht hier bereits eine einfache Kaffeemaschine in klassischer Ausführung mit einer Glas- oder Thermoskanne, Wassertank und einem Filterhalter. Sehr beliebte Modelle sind zum Beispiel die

- Moccamaster Kaffeemaschine KB 741 AO oder
- Melitta Enjoy Kaffeemaschine mit Thermoskanne


Ob nun klassische Kaffeemaschine, Filterträgermaschine oder Kaffeevollautomat, diese Geräte müssen nicht zwangsläufig im Geschäft vor Ort eingekauft werden, denn auch im Internet gibt es inzwischen zahlreiche Angebote, die sich durchaus sehen lassen können wie beispielsweise bei kaffee24.de.
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