Spitzensalat des WSV Ilmenau absolviert Rennsteigstaffel 2014 erfolgreich

Kurz vor dem Ziel in Hörschel, Sebastian Poppner und Wolfgang Schwarz auf dem Fahrrad
 
von l. nach r.: Thomas Weiß, Roland Peppler, Kathrin Poppner,Wolfgang Schwarz
Nach den Anfängen die WSV-Staffel zu übernehmen und zu organisieren,war es für Wolfgang Schwarz in diesem Jahr an der Zeit, die Rennsteigstaffel wirklich vom Anfang bis zum Ende zu begleiten.
So begann die Fahrt schon am Freitag mit der Fahrt nach Blankenstein. Ein kleiner beschaulicher Ort, wo alles ruhig ohne Stress vonstatten zu gehen scheint. Die Übernachtung im "Rennsteigsaal" gemeinsam mit unserem Startläufer gehört laut Wolfgang Schwarz in die Kategorie "Muss man einfach mal gemacht haben". Abgesehen von allem weiteren, wie das immer wiederkehrende "Rums"-Geräusch, war alles ganz friedlich. Zelten war ja auch noch eine mögliche Option.

Samstag früh sah es dann in Blankenstein schon anders aus. Das Startareal war aufgebaut und alle Staffeln mit ihren Startläufern angereist. Den ersten Start der Frauen- und Mix-Staffeln konnte sich Wolfgang noch geruhsam anschauen. Kurz vor 6 Uhr ging es dann auch für die Staffel des WSV Ilmenau langsam los. Der Senior-Skispringer Hans Jörg Hochsattel ging auf die erste Etappe. Auch mit Hilfe von vorher deponierten Getränken auf der Strecke wurde es dann beim ersten Wechsel hektisch.

Wolfgang musste noch schnell eine ganz wichtige Sache erledigen,stand aber pünktlich am Start. Für ihn lief diese zweite Etappe nicht so richtig rund. So sorgte er für den ersten kleinen Rückstand. Für Andreas Schrickel, dem Läufer der dritten Etappe, stand der Anstieg auf das "Neuhaus-Plateau" bevor. Sichtlich geschafft, aber gut in der Zeit erreichte er den nächsten Wechselpunkt. Steffen Weiß holte auf dem Weg nach Masserberg etwas Zeit zurück. Erst beim Anstieg auf dem Sportplatz am Wechselstelle wollte seine Wade nicht mehr mitmachen. Ob es nun nur eine Verhärtung oder ein Muskelfaserriss war, konnte nach dem Lauf noch nicht eindeutig festgestellt werden. Torsten Stelzner lief nach Allzunah die harte Zeitvorgabe einfach runter wie ein Schweizer Uhrwerk.

In Allzunah begann nun Wolfgang sein zweiter Teil als Radbegleitung für den Rest der Läufer des WSV Ilmenau.Sein Weg führte bis zum Zielpunkt in Hörschel. Gunar Schorcht lief nun die längste Etappe, von Allzunah bis zum Grenzadler. Nach einer kleinen Schrecksekunde mit einem Auto lief es auch einfach super. Fast 3 Minuten standen am Ende positiv zu Buche.
Die 7. Etappe absolvierte Kathrin Poppner, die einzige Frau im Team. Es lief für den WSV weiterhin sehr gut und schnell war die Neue Ausspanne in Sicht. Besonders viel Respekt an Kathrin für so eine Aufgabe im vorderen Drittel des Feldes.
Thomas Weiß nahm dann die zweite kürzere Etappe hin zum Inselsberg in Angriff. Für Wolfgang, den Radbegleiter kamen nun die Strecken, die er nicht so kannte. Dafür sollte er später noch Lehrgeld bezahlen.
Thomas überholte im D-Zug Tempo. Wolfgang machte zum Schluss selbst noch Tempo, um an der nächsten Wechselstelle mit dem nächsten Läufer Roland Peppler kurz zu sprechen. Dann wollte er mit seinem kurzen Vorsprung zum Inselsberg-Anstieg aufbrechen. Dieser Anstieg war für Roland eine kleine Aufwärmung. Er war längst über den Berg gelaufen, als sich Wolfgang schon verfahren hatte. Er drehte eine Ehrenrunde. Gehetzt und kaum Möglichkeiten zum Aufholen war er dann zum zweiten Mal weg vom Schuss. Bei Km 14 hatte er dann endlich den Anschluss wieder gefunden und Roland lief weiter im Schnellzugtempo Richtung Hohe Sonne runter.
An dieser Stelle will sich Wolfgang einmal entschuldigen, falls er den Läufern beim Überholen in die Quere gekommen sein sollte.

Nach dem letztem Wechsel spannte sich Wolfgang, wie die Motorräder bei der Tour, mit dem Fahrrad vor den Schlussläufer Sebastian Poppner. Er versuchte mit dem Fahrrad die Leute aus dem Weg zu treiben. Danach suchten beide ein gleichmäßiges Tempo und Wolfgang lernte die Schönheit der Natur auf diesem Abschnitt kennen.
Nachdem Sebastian Poppner Probleme mit dem Knie bekam, ist Wolfgang immer an seiner Seite gefahren. Treu dem Motto: "Geteiltes leid ist halbes Leid". Später war eine Begleitung an den Engstellen nicht immer möglich und die Fahradbegleitungen mussten einen kleinen Umweg fahren. Wolfgang kam langsam an den Punkt, wo er die letzte Kraftreserve aktivieren musste. Er dachte nur : "Ist es gewollt oder nur Zufall, das wenn man nicht mehr kann sich unsereiner durch eine frische feinkörnige zentimeterdicke Kiesschicht quälen muss." Sebastian hat super durchgehalten, immer das Ziel vor Augen. Ja wo ist eigentlich das Ziel? Am Torbogen, nicht bei der Zeitmessung. Das wissen wir dann für das nächste Mal.

Großer Dank gilt allen Läufern und Helfern, die durch Leistung und Zuverlässigkeit mit dabei waren.
Ein weiterer Dank an die kleinen gegenseitigen Hilfen befreundeter Mannschaften. Ebenso einen Dank an die Gesamtorganisation und die helfenden Vereine.

Diesen Artikel habe ich in Zusammenarbeit mit Wolfgang Schwarz verfasst, der als Fahrradbegleitung und als Läufer für den WSV Ilmenau dabei war.

Die Staffel Spitzensalat erreichte das Ziel als reine Vereinsmannschaft in Hörschel
nach 13:41:35 H.
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