Küchenbrand live - Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Ilmenau gestattet am Tag der offenen Tür Blicke hinter die Kulissen

Claudia Gottscholl (links) und Milena Pfafferott gehören zu den insgesamt drei Frauen, die in der Einsatzabteilung der Hauptfeuerwache Ilmenau „ihren Mann“ stehen. (Foto: Dietmar Mansfeld)
Ilmenau: ... | Die Kameraden aus der Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Ilmenau
veranstalten nach zwölf Jahren Unterbrechung wieder einen Tag der offenen Tür. „Es gibt immer noch Ilmenauer, die denken, dass wir eine hauptberufliche Feuerwehr sind“, sagt Marcel Nicolaus. „Das ist ein Trugschluss, wir arbeiten ehrenamtlich.“ Feuerwehrfrau Claudia Gottscholl ergänzt: „Wir wollen vor allem die jüngeren Ilmenauer mit der Freiwilligen Feuerwehr vertraut machen
und zeigen, dass unsere Arbeit Spaß macht.“
Milena Pfafferott sieht den Infotag der Floriansjünger praktisch: „Man kann gefahrlos lernen, wie mit einem so genannten Fettbrand umzugehen ist. Falsches Handeln hat schon oft Küchenbrände ausgelöst.“
Am kommenden Samstag laden KameradInnen der Hauptfeuerwehrwache und
Mitglieder der Jugendfeuerwehrwehr ab 14 Uhr ein, sich in den Fahrzeughallen umzuschauen, die Technik zu begutachten und Vorführungen zu erleben.
Alle Fahrzeuge der Hauptwache stehen zum Anschauen auf dem Hof. „Sollte es Alarm geben, müssen wir natürlich ausrücken“, kündigt Marcel Nicolaus an. Und mit einem Augenzwinkern: „Die Besucher werden aber zur Mitfahrt
nicht verpflichtet.“ Leute hat die Ilmenauer Feuerwehr nach eigenem Bekunden
genug: Die Einsatzabteilung zählt 52 Männer und drei Frauen.
Feuerwehrarbeit können die Besucher bei den Vorführungen am Nachmittag live erleben, wenn zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall eingeklemmte Personen mit hydraulischem Spreizer und Schere aus dem Auto gerettet
werden. Übrigens: „Lebende Personen werden gerettet, tote geborgen“, unterstreicht Marcel Nicolaus.
Gezeigt wird unter anderem der Umgang mit Feuerlöschern. „Man glaubt nicht,
was erwachsene Menschen bei einem Fettbrand falsch machen, weil sie es nie geübt haben“, weiß Nicolaus. Wer möchte, kann dieses Procedere mit dem Feuerlöscher trainieren. Den Fettbrand löscht Nikolaus dann selbst.
Sehenswert dürfte auch der Löschangriff der Jugendfeuerwehr um 15 Uhr zu werden: „Anfahrt mit dem Auto, absitzen, Schläuche ausrollen, an den Verteiler anschließen, den imaginären Brand löschen – und das so schnell wie
möglich“, beschreibt Jugendfeuerwehrwart Marcel Schurz das Trainingsprogramm des Feuerwehrnachwuchses.

Programm:
14 Uhr Eröffnung; 14.05 Uhr Feuerlöschtrainer; 15 Uhr Ilmenauer Gruselgugge; 16 Uhr Jugendfeuerwehr; 17 Uhr Rettung bei Verkehrsunfall.
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