Pflegestellen für Bernersennenhunde gesucht ! Wir wir zum BSiN kamen !

Hier die glückliche Jini in ihrem neuen Leben !
Ich liebe Hunde und insbesondere die Rasse der Berner Sennenhund hat es mir angetan.

Es ist soweit, mein ersten Hund zieht ein:
Schon als Kind habe ich von einem eigenen Hund geträumt. Nach 30 Jahren des Warten war es endlich soweit: Mein erster Hund zog in unsere Familie: Lexy eine damals 10 Wochen alte Berner Sennenhundedame.

Sie begleitete uns fast 11 Jahre und macht unser Leben um so viel reicher.
Nach einiger Überlegung, einigen Diskussionen über das für und wider, zog dann Ulana, auch eine kleine Berner Damen als Nummer 2 in unsere Familie.
Lexy war zu diesem Zeitpunkt schon 8 und ich konnte und wollte mir ein Leben ohne Hund einfach nicht mehr vorstellen. Beide verstanden sich auf Anhieb und unser Lanchen, wie sie dann gerufen wurde, schaute sich ganz viel von unserer großen Hündin ab.
Leider ist jedes irdische Leben begrenzt und es kam der Tag, an dem wir von Lexy mit fast 11 Jahren Abschied nehmen mussten. Es flossen viele Tränen und auch heute nach fast 8 Jahren schmerzt es noch. Zum Glück war ja aber unsere Lani da, die uns half, die Trauer zu überwinden.

Aber wie das Leben so spielt, erreichte mich einige Wochen nach dem Abschied von Lexy ein Anruf; eine Berner Sennenhündin, damals 5 Jahre brauchte dringend ein neues zu Hause.
Kurzes Überlegen, nachdenken, Familienrat; wir übernehmen die Maus. So kam Jenna zu uns und es lebten wieder 2 Schnauzen bei uns. Beide Hündinnen hatten nie ernsthafte Probleme miteinander, nahmen an unserem Leben teil, waren Teil unserer Familien, waren Seelentröster und Fitmacher. Es war eine schöne und intensive Zeit.

Krankheit und Abschied:
Leider stellten wir eines Tage fest, dass Jenna einen etwas unsicheren Gang entwickelte, manchmal etwas unkoodiniert lief, also irgendetwas nicht stimmte. Zunächst dachten wir, es hätte mit ihrem ja nun doch schon fortgeschritten Alter zu tun (10 Jahre), aber als sich die Symptome häuften, machten wir uns Sorgen, so dass wir beschlossen, in der Tierklinik nach dem rechten sehen zu lassen. DIe Diagnose war für uns niederschmettert; 2 Tumore im Gehirn und 2 Tumore in der Lunge, also mehr oder weniger das Aus. Die Prognose niederschmetternd, keine Heilungsaussichten. Wie lange uns noch vergönnt sein würde, konnte uns niemand sagen. Wir genossen die Zeit intensiv.

Aber nicht genug, dass Jenna krank wurde, etwa zur gleichen Zeit warf auch bei unserem Lanchen eine schwere Krankheit ihre Schatten voraus: eine chronische Niereninsuffizienz.

Abschied:
Ich kann nicht sagen, wie viel Tränen ich in dieser Zeit geweint, wie viel schlaflose Nächte wir hatten, wie oft wir uns gefragt haben, wann wir der Zeitpunkt kommen, sie gehen zu lassen, es war eine schwere Zeit.

Kurz hintereinander mussten wir uns von beiden Mädels verabschieden. Das Haus war so leer; keine Schnauze die einen begrüßt, wenn man nach Hause kommt, keiner der einen auffordert zum Gassi gehen. Eine unendliche Traurigkeit überall.

In dieser Zeit recherchierte ich viel im Netz, ein neuer Berner musste her. Ich besuchte Züchter, schaute in Tierheimen; aber nichts wolle so recht funktionieren.

Neubeginn:
Dann besuchte ich die Seite des Vereines Berner Sennenhunde in Not e.V.

Wir lasen uns durch alle Tagebücher, schauten uns die Abläufe und Hunde an, die ein neues zu Hause suchten und es kam wie es kommen musste, wir bewarben uns als Pflegestelle. Ja, wir wollen in Not geratenen Berner Sennenhunden helfen!

Es wurde telefoniert, ein Besuch durch den Verein fand statt und wir konnten alle Voraussetzungen erfüllen, so dass nach einiger Zeit Jini bei uns einzog. Jini wurde von einer Familie abgegeben, die sich mit der jungen Hündin überfordert fühlten.

Jini, ein Notfall !
Jini wohnt nun schon über 1 Jahr bei uns und wir haben keine Sekunde bereut, ihr ein neues zu Hause gegeben zu haben.

BSiN e,V.
So kamen wir zum Verein Berner Sennenhunde in Not e.V. , der heute der älteste, europaweit arbeitende Tierschutzverein für in Not geratene Berner Sennenhunde ist und den ich an dieser Stelle etwas näher vorstellen möchte:

Seit 2006 durften wir fast 1200 Hunden helfen. Hinter jedem Hund steht ein Schicksal, das es nicht gut mit ihm meinte. Oft kommen Notfälle in einem katastrophalen Zustand bei uns an.

Immer wieder erreichen uns Hilferufe von Privatpersonen, die sich wegen veränderter Lebensbedingungen von ihrem Berner Sennenhund trennen müssen. Viele ältere Hunde, oft über 10 Jahre alt, müssen einem Welpen Platz machen und werden an uns abgegeben.

Einen sehr großen Anteil unserer Notfälle nehmen die ehemaligen Zuchthunde ein, die zur Produktion von Billigwelpen unter schlimmsten Bedingungen leben, oft im Alter von 4 – 6 Jahren „entsorgt“ werden und als schwerst traumatisierte und kranke Hunde bei Berner Sennenhunde in Not e.V. ankommen. Ihnen gehört unser ganzes Herz.

Mit Hilfe von engagierten Pflegefamilien werden die Hunde gesundheitlich durchgecheckt und medizinisch versorgt. Liebevoll und mit viel Hundeverstand werden sie in ihren Pflegefamilien auf das neue Leben in einer Endfamilie vorbereitet. Bei Bedarf steht professionelle Hilfe durch Tierärzte, Verhaltenstrainer und Heilpraktiker für unsere Schützlinge zur Verfügung.

An dieser Stelle möchte ich Mut machen, auch einem solchen Hund die Chance auf ein neues schönes Leben zugeben ; BSiN sucht immer wieder Menschen mit Hundeverstand; Zeit und Liebe zu dieser wundervollen Rasse, die sich vorstellen können als Pflege- oder auch Endfamilien Teil dieses Teams zu werden.

Hier die Kontaktdaten:

Pia Petersen
AG Internetanzeigen
Berner Sennenhunde in Not e.V.
Telefon 05733-95865
Fax 05733-95788

pia@berner-sennenhunde-in-not.de
www.berner-sennenhunde-in-not.de

Berner Sennenhunde in Not e.V.
Senkelteichstr.5
32602 Vlotho

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