Frühzeitige Arbeitsuchendmeldung auch für Azubis, die nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden

Nach der Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden, ist der Idealfall. Doch was tun, wenn die Übernahme nicht fest steht? Dann sollten sich auslernende Azubis rechtzeitig arbeitsuchend melden – am besten online.


Für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis oder außerbetriebliches Ausbildungsverhältnis endet, ist es gesetzlich geregelt: Sie müssen sich drei Monate vor dem Auslaufen des Vertrages arbeitsuchend melden. Anders ist es bei Absolventen einer betrieblichen Ausbildung: Hier gibt es keine gesetzliche Vorschrift.
„Für den Fall, dass es nach der Ausbildung nicht weitergeht, sollte man sich nicht scheuen, die Angebote der Arbeitsagentur zu nutzen. Arbeitslosigkeit kann durchaus vermieden werden, wenn man sich frühzeitig arbeitsuchend meldet“, sagt Birgit Becker, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Jena. Die Arbeitsvermittler nehmen das Bewerberprofil auf, beraten zum Arbeitsmarkt und können auch finanziell durch die Übernahme von Bewerbungskosten etc. unterstützen. Für Absolventen, die ein Studium planen oder ins Ausland gehen wollen, bieten sie individuelle Beratung an.

Die Meldung kann telefonisch, persönlich, schriftlich oder auch online erfolgen. Dabei können bei der Online-Arbeitsuchend-Meldung unter www.arbeitsagentur.de/eservice Azubis von Zuhause aus unabhängig von Öffnungszeiten gleich ihre Daten und ihren Lebenslauf eingeben. Das bietet Transparenz über die eigenen Daten, Sicherheit und eine schnellere Vermittlung, da sofort passgenaue Stellen gefunden werden können.
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