Armut und Obdachlosigkeit in Freiheit - Bundespräsident Gauck in der Jenaer Straßenzeitung

Mit einem groß angelegten Interview, das Bundespräsident Joachim Gauck allen deutschen Straßenzeitungen gewährte, startet das Jenaer Straßenblatt in seinen 17. Jahrgang. Die aktuelle „Notausgang“-Ausgabe wird seit Februar im Straßenverkauf angeboten.
Im Interview äußert sich das deutsche Staatsoberhaupt zur Thematik Armut und Obdachlosigkeit in Freiheit. Dabei hebt er die Notwendigkeit ausreichender staatlicher Fürsorge hervor. Und er kaufe selbst soziale Straßenzeitungen und habe auch schon mit deren Verkäufern gesprochen.
Um solche Kontakte geht es auch den „Notausgang“-Verkäufern in ihren Wünschen für das begonnene Jahr, die nebst Fotos in der aktuellen Ausgabe zu finden sind. Mit seinem Titelthema „Reset“ greift das Heft das gleichnamige Jenaer Theaterspektakel vom vergangenen Dezember auf. Die Beiträge ranken sich um das Leben nach Schicksalsschlägen, wie die Theatermimen den Neustart nach dem künstlerischen „Weltuntergang“ zelebrierten.
Einblicke in die Arbeit von Selbsthilfegruppen und sozialen Vereinen zeigen auf, wie Neu- und Umorientierung dazu beitragen kann, mit dem Leben besser fertig zu werden. Zu Wort kommen u. a. Vertreter des regionalen Aids-Hilfe-Vereins, der Selbsthilfegruppen „Endometriose“, „Sepsis“ und „Hörgeschädigte“ sowie der „Jenaer Tafel“ und des „Weißen Ringes“.
Erste Schritte nach der letzten Zigarette und nach dem letzten „guten Schluck“ werden mit Blick auf aktuelle Aufklärungskampagnen beleuchtet. Und für die jüngsten Zeitungsleser gibt es, wie stets, einen Basteltipp. Der weist ganz aktuell aufs Osterfest hin.
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Konrad Wendt aus Jena | 26.05.2013 | 15:58  
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