Die Thalheim zum Auftakt - Literarischer Salon jetzt in der Villa Rosenthal

Hoffen auf eine gute Besucherresonanz für die neue Lesereihe (v.li.): Anke Scheller und Nancy Hünger vom Lese-Zeichen-Verein sowie Ulrike Ellguth-Malakhov, Projektleiterin der Villa Rosenthal. Foto: Hausdörfer
JENA. Die vor wenigen Jahren sanierte und seitdem der Öffentlichkeit zugängliche Villa Rosenthal in der Mälzerstraße ist um ein kulturelles Angebot reicher. Am kommenden Freitag um 19.30 Uhr startet der Literarische Salon – eine neue Lesereihe, zu der zeitgenössische Autoren ihre jüngsten Werke vorstellen und sich anschließend mit dem Publikum über Tendenzen aktueller Literatur austauschen.

Mit der neuen Lese-Reihe wird auch an den Jenaer Ehrenbürger Eduard Rosenthal (1853-1926) erinnert, der die imposante Villa testamentarisch der Stadt Jena vermachte und selbst von 1899 bis zu seinem Tod der erste Vorsitzende des Jenaer Lesehallenvereins war.

„Gerade für die Altersgruppe 35+ gibt es in Jena bisher keine ganzjährige Lesereihe, während es im Kinder- und im studentischen Bereich schon viel besser aussieht“, erklärt Anke Scheller vom Lese-Zeichen-Verein die Motivation für die neue Reihe, die ihr Verein in Kooperation mit der Villa Rosenthal, der Thalia Buchhandlung sowie mit Unterstützung der Sponsoren ZEISS und Sparkasse veranstaltet. Inhaltlich und organisatorisch gekoppelt wird der Literarische Salon in Jena an ein bereits seit 15 Jahren laufendes Lese-Projekt auf der Burg Ranis.

Zum Auftakt am Freitag kommt mit Barbara Thalheim gleich eine sehr bekannte Künstlerin in die Villa Rosenthal. Die Autorin und Liedermacherin wird aus ihrem Buch „Vorm Tod ist alles Leben“ lesen und mit der Gitarre selbst für die musikalische Begleitung sorgen. Am 8. März wird dann der Journalist Moritz von Uslar sein Buch „Deutschboden – Eine teilnehmende Beobachtung“ vorstellen, in dem er sich auf recht provokante Weise mit dem Leben in der Provinz auseinander setzt. Der bereits mit viele Nachwuchspreisen ausgezeichnete Autor Andreas Stichmann liest am 12. April aus seinem jüngsten Werk „Das große Leuchten“.

Im Mai wird es den ersten „Literarischen Salon außer Haus“ in der Thalia Buchhandlung geben, der Autor steht momentan noch nicht fest. Nach der Sommerpause geht es dann im September und November in der Villa Rosenthal weiter.

Karten für 8/6 Euro sind in der Thalia und an der Abendkasse erhältlich. Da die Kapazität mit 45 Sitzplätzen begrenzt ist, empfiehlt es sich, die Tickets rechtzeitig zu ordern.
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