Dörfliche Traditionen in der Stadt Jena bewahrt

2. Brunnen in Burgau
Jena: Burgau | Die Jenaer Ortsteile Wöllnitz und Burgau haben die österlichen Traditionen
aus dem Frankenland aufgegriffen und bewahrt.
Ursprünglich aus der Fränkischen Schweiz stammend hat sich der Brauch, in der Zeit vor Ostern öffentliche Dorfbrunnen mit bemalten Ostereiern und anderen Verzierungen als Osterbrunnen zu schmücken, seit den 1980er Jahren auch in weiten Teilen Deutschlands verbreitet.

Die Gründe für die Entstehung des Brauches des österlichen Brunnenschmückens sind unklar.

Vermutungen zu heidnischen oder mittelalterlichen Ursprung der Osterbrunnen sind historisch und wissenschaftlich nicht haltbar (Wikipedia). Erstmals zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mündlich von den geschmückten Dorfbrunnen berichtet und überliefert. Neben anderen Erklärungen wird auch das gründliche Reinigen der für die Trinkwasserversorgung wichtigen Brunnen und Quellen vom Schmutz des Herbsts und Winters mit dem Entstehen des Brauches in Verbindung gebracht. Vermutlich deshalb wurden die Brunnen im Frühjahr – üblicherweise ab Palmsonntag - geschmückt und sollten damit auch die Vorfreude auf den nahenden Frühling erhöhen. Die Anordnung der Ostereier erinnert manchmal an die Form einer Krone und wird deshalb auch Osterkrone genannt.

Uns hatten die Osterbrunnen in den Jenaer Ortsteilen Wöllnitz und Burgau angelockt.

Begeistert standen wir vor den wunderschön und in mühevoller Handarbeit bemalten Eiern, die farblich so prächtig angeordnet wurden und nun die Brunnen zieren. Beim anschließenden
Ostereiermalen wurden wir dadurch inspiriert und hatten besonderen Spaß dabei. Die Ergebnisse sind auf unten stehenden Fotos zu sehen:
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