Ein Stella-Bild für Jena

Jenoptik-Chef Dr. Michael Mertin (re.) schenkte das Stella-Kunstwerk der Stadt Jena, OB Dr. Albrecht Schröter nahm es im Stadtmuseum dankend entgegen. Foto: Hausdörfer
JENA. Die Jenaer Kunstsammlung hat ein neues Bild in ihrem Bestand: Die Grafik aus der Sonderedition „Frank Stella. New Sculpture. Hudson River Valley Series“ überreichte Jenoptik-Vorstandschef Dr. Michael Mertin am vergangenen Donnerstag als Geschenk an OB Dr. Albrecht Schröter. Die Druckgrafik hatte Frank Stella 1996 in limitierter Auflage anlässlich seiner ersten Ausstellung in Jena 1996 für die Jenoptik angefertigt.

„Die Eindrücke der dritten Stella-Ausstellung in Jena, die erneut maßgeblich durch die Jenoptik gefördert wurde, sind noch ganz frisch. Frank Stella ist in Jena seit 15 Jahren allgegenwärtig - ein enormer Gewinn für unsere Stadt. Deshalb freue ich mich sehr, der Stadt Jena und ihren Kunstfreunden eine Grafik der Stella-Sonderedition aus dem Jenoptik-Bestand zu schenken“, so Mertin.

OB Schröter erinnerte an die einst große Bedeutung der Jenaer Kunstsammlung, bis sie 1937 durch die Wegnahme von 350 Werken, die die Nazis als „entartete Kunst“ bezeichneten, erheblich dezimiert wurde. Nur langsam gelänge es nach diesem Aderlass der Stadt, so der OB, wieder eine so bedeutsame Sammlung aufzubauen, das Bild des weltbekannten Künstlers Frank Stella sei ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung.
Wie Museumsdirektor Dr. Matias Mieth ankündigt, wird das Stella-Werk im Sommer 2012 im Rahmen der Ausstellung „Wunschbilder“ der Öffentlichkeit präsentiert.
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2 Kommentare
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Steffen Weiß aus Gera | 26.01.2012 | 11:55  
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