Gotham City - das Musical: Schauspieler, Statisten und Tänzer - aber nur EIN Antonio

Jena: Theaterhaus | Antonio Cerezo ist zum sechsten Mal Choreograf für das Sommertheater am Theaterhaus Jena. Ursprünglich kommt er aus Mexiko, lebt aber in Berlin und arbeitet als Schauspieler in Berlin, Mexiko und in den USA. Für „Gotham City – das Musical. Auferstanden aus Ruinen“ soll er insgesamt acht Lieder choreografisch gestalten. Kurz vor der Premiere habe ich ihm am Montag noch ein paar Fragen gestellt...

Antonio, du bist eigentlich Schauspieler. Wie kommt es, dass du für das Sommertheater als Choreograf engagiert worden bist?

Das Sommertheater ist für mich etwas Spezielles, da ich da als Choreograf arbeite und nicht als Schauspieler. Vor ein paar Jahren, als Markus das erste Mal hier in Jena eine Inszenierung aufgeführt hatte, war ich für einen Tag in Jena zu Besuch und Markus hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, eine Choreografie für das Stück zu entwickeln. Ich hatte diesen einen Tag und habe den Schauspielern just for fun einige Bewegungen gezeigt. Am nächsten Tag bin ich wieder abgereist. Ein Jahr später war ich dann offiziell als Choreograf hier. Jeder dachte, ich sei Tänzer...

Was verbindest du spontan mit „Gotham City – das Musical. Auferstanden aus Ruinen“?

Affen!

Am Donnerstag ist die Premiere. Gibt es noch viel zu tun? Bereitet dir etwas Sorgen?

Wir brauchen unbedingt noch Zeit und die Möglichkeit alle zusammen zu proben. Die große Frage ist im Moment noch das große Finale. Ich habe zwar Gedanken zu den einzelnen Gruppen, die auftreten sollen, aber es ist alles noch ein bisschen unklar.

Ist deine Arbeit hier dieses Jahr anders als im letzten?

Auf jeden Fall. Dieses Jahr ist alles ganz anders. Es gibt mehr Musik, mehr Leute. Alles soll viel größer werden. Ich habe Tänzer, die einen ganz anderen Anspruch an die Tänze haben. Das ist schon eine Herausforderung. Was das Tänzerische betrifft, bin ich wahrscheinlich unterqualifiziert, aber zum Glück kann ich das durch meine Bühnenerfahrung wett machen.

Hast du Lieblingslieder und –Choreografien?

Ich mag „Blakey’s Song“ sehr. Da sind fast alle Mitwirkenden auf der Bühne. Das macht Stimmung und gibt eine großartige Energie. Der „Persönlichkeitsverlust“ wird niedlich, obwohl er im Moment noch ganz schön chaotisch ist. Wir müssen ihn üben! Der „Affenharem“ ist auch toll. Zwar sind die Musik und die Bewegungen der Tänzerinnen sehr langsam, aber auch sehr erotisch. Der „Song vom seligen Irrsinn“ ist lustig. Und die Bewegungsküche hat ihren Auftritt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige