Johann-Walter-Woche in Kahla mit "The Playfords"

"Das besondere Konzert" in der Johann-Walter-Woche in Kahla: "The Playfords"
Kahla: Stadtkirche St. Margarethen |

In der „Johann-Walter-Woche“ in der letzten Oktoberwoche wird in der Stadtkirche St. Margarethen Kahla mit verschiedenen Veranstaltungen auf den großen Sohn Kahlas und seine Zeit hingewiesen.

Beginn ist am Sonntag, dem 25.10. um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst, den die Johann-Walter-Kantorei musikalisch gestaltet. In diesem Gottesdienst gibt es gleich 2 Jubiläen zu feiern: 1615 – vor 400 Jahren – wurde die Predigtkanzel in der Stadtkirche errichtet. An dieser steinernen Kanzel sind Moses, Johannes der Täufer und Christus abgebildet, auf der hölzernen Treppenwange die Evangelisten Lukas und Johannes. Das zweite Jubiläum betrifft eine der vier Bronzeglocken, die im Kirchturm der Stadtkirche hängen. Sie alle stammen aus vorreformatorischer Zeit, und es ist eine große Seltenheit, dass sie bis heute erhalten blieben. Die älteste und kleinste von ihnen, die Taufglocke, wurde 1415 gegossen, also vor 600 Jahren. Sie trägt den Namen „Rex Gloriae“ nach ihrer lateinischen Inschrift „O REX GLORI(a)E VENI CUM PACE“ (O König der Ehren, komme mit Frieden). Sie hat einen Durchmesser von 70 cm, wiegt etwa 220 kg und klingt im Ton „dis“ – natürlich wird sie auch zu hören sein!

An den folgenden Tagen sind Sie jeweils um 18 Uhr in die Stadtkirche zu „1/2 h Musik zum Feierabend“ eingeladen. Am Montag singt „Das Quartett“ (Kahla), Dienstag musiziert das Ensemble für Alte Musik (Jena). Die Johann-Walter-Kurrende Kahla singt am Mittwoch. Donnerstag lässt Kantorin Ina Köllner die Orgel erklingen, und Freitag spielen Manfred Röse und Dr. Uwe Straubel zusammen Trompete und Orgel.

Am Reformationstag (Samstag, 31.10.) sind um 19 Uhr „The Playfords“ endlich wieder in Kahla zu Gast. Erfrischend und zeitgemäß musiziert diese Gruppe Werke aus Renaissance und Frühbarock. Ihr Konzert trägt den Titel "Luther tanzt". Martin Luther und Johann Walter schufen, oft unter Verwendung volkstümlicher Melodien, viele der heute noch bekannten Kirchenlieder, die vor 500 Jahren entscheidend zur Ausbreitung des Reformationsgedankens beitrugen. The Playfords holen den oft vergessenen tänzerisch-fröhlichen Charakter vieler dieser Lieder heraus, fischen nebenbei in der dunklen Vergangenheit bekannter Choräle und verhelfen den "bösen ärgerlichen Weisen, unnützen und schandbaren Liedlein auf der Gassen, Feldern, Häusern und anderswo zu singen" zu frischem Leben. (Eintritt: 12,50 € / ermäßigt 9,- €)
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