Kulturarena im Endspurt - Rainald Grebe mit vielumjubeltem Doppelkonzert

Jena: Kulturarena | Jena. Wenn Reinald Grebe nach Jena an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, ist die Hütte immer voll, egal wo! Blödeln auf hohem intellektuellen Niveau, garniert mit schwarzem Humor und Gesellschaftskritik und das Ganze umrahmt von eingängiger Musik, so lautet das Erfolgsrezept des gebürtigen Kölners, der einst am Theaterhaus Jena große Erfolge feierte. In Erinnerung an seine damals stets schon Wochen vorher ausverkaufte Falkenhorst-Show soll noch heute so mancher feuchte Augen bekommen…

Schon lange ausverkauft war auch sein zweiter Auftritt nach 2008 in der Kulturarena am Wochenende, der auch gleich ein doppelter war. Denn mit dem Heimvorteil hat man eben so seine Privilegien. Schließlich durfte er sogar die heilige Sperrstunde ignorieren – „mit Genehmigung eines in der Nachbarschaft wohnenden Rechtsanwaltes“ - und sein restlos begeistertes Publikum bis jeweils 23 Uhr köstlich unterhalten.

Mit insgesamt 6.000 Gästen am Samstag und Sonntag waren die Auftritte Grebes für die durch das miese Sommerwetter nicht gerade beförderte Besucherbilanz derArena so etwas wie ein warmer Regen.
Ab heute geht es nun in die Endphase und für alle, die noch einmal das vielbeschworene Kulturarena-Flair erleben wollen, bleiben bis zum Sonntag noch vier Konzerte.

So richtig Abtanzen kann man mit „Gogol Bordello“ am heutigen Mittwoch. Die Musiker der Band kommen aus aller Herren Länder und verwursten die verschiedensten Musikstile zu ihrem typischen Balkan-Gypsy-Punk-Sound, bei dem kein Bein still stehen kann.

Mit „Asa“ kommt morgen dann eine französische Sängerin mit afrikanischen Wurzeln in die Arena. Schon anlässlich ihres Debütalbums 2008 wurde sie mit Künstlerkolleginnen wie Macy Gray oder der gerade viel zu früh verstorbenen Amy Winehouse verglichen. Gehaltvolle Soul- und Bluesfolk-Musik mit politisch und sozial engagierten Texten dürfen die Besucher an diesem Abend erwarten.
Über die Kultgruppe „Earth, Wind & Fire“ müssen nicht viele Worte gesagt werden. Am Samstag bringen Urgestein Al McKay und seine Mitstreiter das Lebensgefühl der 70er Jahre in den USA nach Jena.

Den Abschluss bilden am Samstag „Gabby Young & Other Animals“ aus Großbritannien und am Sonntag - wie gewohnt zum Dankeschön-Preis von 5 Euro - die „Batucada Sound Machine“ aus Neuseeland.
Und dann sind sie schon wieder vorbei: Die 20. Kulturarena und wohl auch der Sommer, der nicht wirklich einer war.
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