Leuchtenburg bekommt neues Gesicht

Mit der Enthüllung des Bauschildes begannen am 28. März die für zwei Jahre angelegten Sanierungsarbeiten auf der Leuchtenburg.
Noch vor drei Jahren stand es ziemlich schlecht um die Leuchtenburg bei Kahla. Baulich in schlechtem Zustand und ohne Nutzungskonzept kamen kaum noch Besucher. Es bestand sogar die Gefahr, dass sie an einen privaten Investor versteigert wird, und eventuell für die Öffentlichkeit verschlossen bleibt.
Damals wurde die „Stiftung Leuchtenburg“ gegründet, die sich zur Aufgabe gemacht hat, wieder mehr Touristen auf die Burg-Anlage zu locken. So wurde in den letzten Jahren die gesamte Infrastruktur der Burg erneuert. Auch ein neues Nutzungskonzept erarbeitete die Stiftung.

So wird in den nächsten zwei Jahren dort die Ausstellung „Porzellanwelten Leuchtenburg“ entstehen. In sieben Erlebniswelten sollen Besucher multimedial inszeniert die Geschichte des Thüringer Porzellans „erleben, fühlen und spüren“ können. „Mit diesem Konzept wird die Leuchtenburg zu einer der wichtigsten Burgen in Europa“, prognostiziert Stiftungskurator Wolfgang Fiedler. Für das neue Ausstellungskonzept bekommt die Burganlage nun ein komplettes Lifting. Am Montag begannen die Bauarbeiten.
Die seit 13 Jahren vom Verfall bedrohten Gebäudekomplexe werden saniert.
Dabei hält mit dem neuen Besucherzentrum (Baustart im Mai), welches auf dem
Vorhof der Burg entsteht auch moderne Architektur Einzug in der mittelalterlichen Anlage.

Begonnen wurde mit den Bauarbeiten am Torhaus, wo der neue Eingangsbereich mit Garderoben und Toiletten entstehen wird. Neben der Verwaltungsräumen der Stiftung entsteht hier auch ein moderner Veranstaltungssaal. Ebenfalls in diesem Jahr wird mit dem Neubau des Technikzentrums und dem Innenausbau des Logierhauses begonnen. Bis 2013 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann werde sich das Burgbild verändert haben, verspricht Stiftungsvorstand Sven-Erik Hitzer. Insgesamt kostet das Projekt, welches von der Europäischen Union und dem Freistaat Thüringen unterstützt wird, zehn Millionen Euro. Während der Bauarbeiten werde es keine Einschränkungen für Besucher geben. Bei speziellen Architektur- und Baustellenführungen könnten Interessierte das Projekt begleiten.
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