Mit "Paul Patzer" kreuz und quer durchs Wanderjahr

Hannover: Herrenhäuser Gärten | Fast ein kleines Kompendium rund ums Wandern - praktische Tipps, literarische Köstlichkeiten, "Naturobjekte des Jahres" und Informationen zu Zeckenstichen inklusive - ist dieses kleine Heftchen des ältesten Jenaer Wandervereins. Es ist bereits die 12. Ausgabe. Sie macht auf 33 Seiten Lust auf Flora, Fauna, Geschichte, Kultur und Geselligkeit.
Seite Neun stachelt zu einer Wanderfahrt in den Großraum Hannover an. Stilecht renovierte Fachwerkhäuser, gewaltige Seenlandschaften und die "Herrenhäuser Gärten" in der niedersächsichen Landeshauptstadt lassen dieses Gebiet im Weserbergland zum Erlebnis werden.
Solche Busexkursionen gibt es seit Ende der Siebzigerjahre als Ergänzung zum reinen Marsch auf Schusters Rappen. Das Durchstreifen der näheren und ferneren Umgebung Jenas bildet das Herzstück des 1960 von dem zur Legende gewordenen Schulpädagogen Paul Patzer (1887 - 1971) ins Leben gerufenen "Bildungswanderns". Die Erstwanderung in jenem Sommer führte von der Fichteschule über Lichtenhain nach Ammerbach. Diese Strecke gilt heute als Klassiker der stadtnahen Spazierrouten.
Das von mitunter bis zu 15 Wanderführern organisierte Spektrum berücksichtigt wohl alle Bedürfnisse des Natur- und Heimatfreundes, vom Stadtrundgang bis zur Bergtour und Teilnahme an den offiziellen "Wandertagen", die in diesem Jahr nach Heldburg ("Lutherweg") und Bad Belzig einladen.
Neugierig geworden? Den feingliedrigen Wanderplan gibt es auch in der "Tourist-Information" am Markt, aktuelle Hinweise in den Arkaden gegenüber der Bushaltestelle "Teichgraben".
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