„Musik macht schlau“

Musiker Berkeley C. Williams (3.v.re.) stellte in der Vorwoche im Volkshaus Schülern der IGS "Grete Unrein" die Schlaginstrumente der Jenaer Philharmonie vor.
„Musik erschließt Kindern und Jugendlichen neue Lebenswelten und öffnet die Sinne für neue Erkenntnisse.“ So steht es als Motto auf dem Flyer eines neu gebildeten Netzwerkes, dessen Name den Inhalt dieses Satzes prägnant mit drei Worten zusammenfasst: „Musik macht schlau“.

In der vergangenen Woche stellte sich das Netzwerk, für das Thüringens Kultusminister Christoph Matschie die Schirmherrschaft übernommen hat, erstmals der Öffentlichkeit vor.

Zu den Partnern gehören im musikalischen Bereich die Jenaer Philharmonie, der Blasmusikverein “Carl Zeiss“ und die Musik- und Kunstschule. Philharmonie-Intendant Bruno Scharnberg brachte zur Eröffnungsveranstaltung das Anliegen von „Musik macht schlau“ auf den Punkt: Bewährte musikpädagogische Angebote bündeln noch intensiver weiterführen sowie die Realisierung neuer Ideen ermöglichen, wozu starke Partner gefragt seien.

Eine schöne Metapher fand Sparkassenchef Martin Fischer, als er sagte: „Heute wurde ein Kind geboren, wie gut es aufwächst, liegt an uns“. Und natürlich auch an den geldgebenden Sponsoren, zu denen neben der Sparkassen-Stiftung, der Zeiss-Betrieb, die Stadtwerke, Tridelta Hermsdorf, der Förderkreis Familienfreundliches Jena, die Firmen fritzsche digital concept und j.unger dialog sowie das Land und die Stadt Jena gehören.

Die Koordinierung der Aufgaben übernimmt die Philharmonische Gesellschaft. Deren Vorsitzender Peter Popp, der auch der Geschäftsführer der Carl Zeiss Jena GmbH ist, hofft, dass sich weitere Unternehmen dem Netzwerk anschließen.

Schirmherr Christoph Matschie erklärte, er wisse wie wichtig bei Kindern die Musik für die Förderung der motorischen Fähigkeiten, der Gedächtnisleistung und der Lernfreude sei. Deshalb halte der Freistaat, so Minister Matschie, am Musikunterricht als eigenständiges Lehrfach fest.

Zu den bewährten Angeboten für Kinder zählen u.a. die Besuche von Musikern der Philharmonie in Kindergärten und Schulen, die Konzerte für Vorschul- und Schulkinder bis hin zum Gymnasium, die Besuche von Kindern und Jugendlichen bei Orchesterproben sowie die Konzerte für Kinder und die ganze Familie. Für 2011/12 sind seitens der Philharmonie auch Babykonzerte für Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere in Planung.

Ausgebaut werden soll auch die musikalische Früherziehung im Vorschulalter durch Angebote der Orchesterschule „Klangwelt“ des Blasmusikvereins „Carl Zeiss“. Dessen Vorsitzender Dr. Ulrich Richter betonte die erweiterten Möglichkeiten, die sich durch das Netzwerk ergeben: „Wenn sich erstmals neue Partner zusammenfinden, resultieren daraus auch neue Projektideen.“ Richter hofft, dass sich das Netzwerk auch aktiv einmischen wird, wenn es um politische Weichenstellungen im Land und in der Stadt Jena geht, die die musik-pädagogische Arbeit betreffen.
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