Planetarium im Wandel

Geschäftsführer Jürgen Hellwig und Auszubildende Sandra Schienbein vor und in dem Wahrzeichen Jenas - das Innenleben der Kuppel wird immer authentischer
Jena: Planetarium | Gerade zu Zeiten sich immer schneller entwickelnder Technologie, hat auch das dienstälteste Planetarium der Welt den Anspruch, den Besuchern immer authentischere und innovativere Programme zu bieten. „Die Außenhülle unseres Planetariums hat sich in den letzten 85 Jahren wenig verändert, Inhalte und Technik entwickeln sich jedoch stets mit und befinden sich auf dem technisch höchsten Niveau“, erklärt Rolf Schmalbrock, Geschäftsführer der Ernst-Abbe-Stiftung. Mit einer Erfindung von Zeiss selbst ist ein audiovisueller „Quantensprung“ gelungen, indem nun die Kombination aus „sehen und hören“ in den perfekten Einklang gebracht wurde. Mit der Prämisse die neue Darstellungs- und Tontechnik schnell installieren zu können, spielten sich die Umbauarbeiten weitestgehend hinter den Kulissen ab, um dem Publikum nun im wahrsten Sinne des Wortes eine ganz neue Dimension ermöglichen zu können. Noch schärfere visuelle Effekte und eine nun dreidimensionale Audiotechnik sorgen unter Berücksichtigung physikalischer Naturgesetze für eine ganz neue Atmosphäre unter der Kuppel. Es entstehen hierdurch ganz neue Möglichkeiten, die sich auch im Programm wiederfinden werden. Ein bald anstehendes astronomisches Bildungsprogramm sorgt für die Ausnutzung der neuen technischen Raffinessen und bringt somit die Themen Lernen und Unterhaltung noch näher zusammen. Ab Januar wird dann auch wieder in Zusammenarbeit mit dem MDR eine aufwendige Hörspielreihe im Planetarium stattfinden, die somit noch ansprechender dargestellt werden kann. Trotz des immensen Kostenaufwands im siebenstelligen Bereich wird es auch weiterhin bei den alten Preisen bleiben, um kein falsches Zeichen zu setzen. Jürgen Hellwig, Geschäftsführer des Planetariums, sieht die Kundenorientierung als wichtigste Aufgabe: „Schon seit 5 Jahren bestehen unsere aktuellen Ticketpreise und wir haben auch nicht vor das zu ändern“. Der alte Projektor bleibt aber auch weiterhin Bestandteil der Repertoires und findet im Zusammenspiel mit der neuen Technik Verwendung in einigen Programmen. Neben diesen ganzen Neuerungen spielt auch ein weiterer Aspekt positiv in das Erscheinungsbild eines der modernsten Planetarien der Welt mit ein: der aus der bislang einzigartigen Technik resultierende ökologische Vorteil im Sinne stromsparender Projektoren. Voraussichtlich wird der Stromverbrauch bis auf ein Drittel der bisherigen Nutzung zurückgehen.
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