Rock´n´Roll Arena Jena - Ein gutes Beispiel für Deutschland

Wann? 02.12.2011

Wo? Oberaue 1 Universitätssportzentrum, Oberaue 1, 07745 Jena DE
Jena: Oberaue 1 Universitätssportzentrum | Respekt! Erst einmal an Polizei, DRK, THW, die Stadt Jena und alle die sonst noch mitgeholfen haben, dass diese Veranstaltung binnen so kurzer Zeit möglich gemacht wurde und das diese am Freitagabend so reibungslos über die Bühne ging! Die Stadt Jena setzt ein Zeichen und dies wortwörtlich. 50000 Besucher fanden sich am Freitag in der Oberaue ein um der "braunen Grütze" zu zeigen, dass sie nicht erwünscht sind.
Ebenfalls gut gelöst wurde, wer denn nun zwischen den Musikern zu Wort kommt. Hierbei wurde darauf geachtet das nicht nur die einzelnen Parteien ein Statement abgeben konnten, sondern vor allem auch die einzelnen Vereine und Verbände, welche schon seit Jahren tätig sind. Für diese war es gut das sie einmal erzählen konntn was sie machen, wen sie unterstützen und das die Arbeit manchmal auch durch die einzelnen Behörden erschwert wird.
Fast alle Redner hielten Ihre Ansprachen auch in Grenzen und wollten einfach nur sagen das es gut ist das viele Leute zeigen, dass Nazis und der braune Mob nicht erwünscht sind und man gegen diese Verbrechen vorgehen muß. Leider vielen zwei der Redner, nach meiner Meinung, aus der Rolle. Ein Jürgen Trittin von den Grünen, welcher sofort die jetzige Regierung angriff und diese verantwortlich macht das sie nichts getan hätten. Wenn ich mich recht daran erinnere zog z.B. die Terrorzelle von welcher derzeit nur geredet wird, schon seit über 10 Jahren durch die Lande. Damals waren doch die Grünen in der Regierung und haben wohl auch nicht viel getan. Für mich betrie er nur Wahlkampf und der gehörte da nicht hin.
Auch der Jugendpfarrer Lothar König kam an diesem Abend zu Wort. Am Anfang noch alles schön und gut, doch um so länger die Rede dauerte, ähnelte sie für mich dann eher dem eigenen Kampf des Parres gegen das System. Hier gab es ja in der Vergangenheit auch ein paar Sachen die schief liefen, aber für mich kein Grund eine Art Hetze gegen das System auf der Bühne zu äußern. Fand ich völlig daneben und viele meiner Nachbarn wohl auch.
Musikalisch wurde es zwischen den Reden immer wieder mit Silly, Tony Krahl (City), Peter Maffay, Clueso und dem Panikochester mit seinem Chorleiter Udo Lindenberg. Alle riefen dazu auf auch im Alltag die Augen offen zu halten um der braunen Sippe keinen Nährboden mehr zu bieten. Doch nicht nur hierfür sangen die Bands. So spielte Anne Loos einen Titel "Wenn ich Sonnenblumen seh" (ich weiß nicht ob das der tatsächliche Songtitel ist) in welchem die Band den Opfern rechter Gewalt gedachte.
Jena hat stellvertretend für Deutschland gezeigt, das für rechtes Gedankengut kein Platz ist. Thüringen wurde damit nicht allein gelassen, denn die Weltweit bekannten Bands und Musiker haben mit Ihrer Hilfe dazu beigetragen, dass dieses Signal auch über die Grenzen hinaus gehört wird!

Zum Bilder machen bin ich leider nicht gekommen. Aber ich habe schon gesehen das Uwe Jens-Igel und Holger John das Gnaze auch bildlich festgehalten haben. Hier findet ihr diese:
http://www.meinanzeiger.de/jena/kultur/rockn-roll-...
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1 Kommentar
3.004
Gerald Kohl aus Erfurt | 05.12.2011 | 22:22  
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