Sauberer Strom vom Kartbahndach - Jenas größte Photovoltaikanlage in der Wiesenstraße eingeweiht

Monteur Steve Drescher vor der neuen Photovoltaikanlage auf dem Kartbahndach.
Jena: Kartbahn | Jena. Regenerative Energie ist im Trend. Das hat auch die Jenaer Kartbahn in der Wiesenstraße erkannt. Seit Juni befindet sich auf dem gut 3.000 Quadratmeter großen Dach die mit 1600 Quadratmetern größte Photovoltaikanlage der Saalestadt. Die 1974 erbaute Massivhalle aus DDR-Zeiten eignet sich aufgrund ihrer besonders robusten Bauweise ideal für Solaranlagen, erklärte die Kartbahnchefin Heike Meißberger zur feierlichen Einweihung der Anlage. Die 500.000 Euro teuren Solarzellen sind so schwer, dass auf jedem Quadratmeter des Daches 20 Kilogramm Gewicht wirken. Die Energiebilanz kann sich durchaus sehen lassen: Am Tag speist die Anlage bis zu 1200 Kilowattstunden Strom ins Netz ein. Das entspricht dem Energiebedarf von gut 45 Haushalten. In gut vier Wochen bohrten die Arbeiter der Firma BSH über 2.400 Löcher in das Hallendach, um die Anlage zu montieren.
Es war echt eine fiese Baustelle, erinnert sich Monteur Steve Drescher an die Arbeiten: „Morgens dufteten die Brötchen der benachbarten Stadtbäckerei und später das Mittagessen vom Imbisses nebenan.“
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