Sternstunden - Lange Nacht der Wissenschaften Jena 2011

Jena: Lichtstadt |
Endlich war es wieder soweit: der 25.11.11 - Die lange Nacht der Wissenschaften.
Der Veranstaltungsname "Die lange Nacht der Wissenschaften" wurde zu recht vergeben, warum? Man musste in der Nacht lange warten bis die Laser-Show über den Dächern Jenas begann! Wahrscheinlich war es eine Wissenschaft die Laser auf dem Dach der Jenoptik AG auf dem Carl-Zeiss-Platz in Gang zu bekommen.
Laut Veranstaltungsplan sollte die Laser-Show 18:00 Uhr beginnen.
Da vom Balkon Jenas (Landgrafen) die beste Sicht auf Jena gewährleistet war, begab ich mich hoch auf den Berg. Zwischen der hundertsten und zweihundertsten Stufe hatte ich mich irgendwo verzählt, so dass ich jetzt nur sagen kann: es waren gefühlte 350 Stufen bergan. Kaputt oben angekommen suchte ich mir einen schönen Platz zum Fotografieren. In der Gaststätte fragte ich nach, ob ich wohl einen Stuhl bekommen könnte um nicht die ganze Zeit stehen zu müssen, die freundlichen Wirtsleute stellten mir dann einen zur Verfügung.
Nun hatte ich einen schönen Platz, die Fotoausrüstung war aufgebaut aber was fehlte, war der Laser!
Ich wartete und wartete, zum Glück hatte ich mir Handschuhe und Mütze eingepackt da es ja doch schon etwas kälter war. Nach dem vielen warten musste ich mir nun erst einmal einen Glühwein zum Aufwärmen holen. Das tat gut!
Nun ging das Warten in die zweite Runde. Es passierte aber immer noch nichts. Ein zweiter Glühwein war fällig!
Mittlerweile war es 20:00 Uhr durch und ich sagte mir "SCHEI..E" jetzt gehst du aber, wohlwissend - wenn ich gehe, geht's los! Aber ich ging trotzdem.
Etwas durchgefroren arbeitete ich mich die gefühlten 350 Stufen bergabwärts (zum noch mal zählen war mir im Moment überhaupt nicht zu mute) und - ich habe es gewusst - als ich unten war, ca. 20:30 Uhr, ging der Laser über Jena los!
In Höhe des Johannisfriedhofes (Kunstgarten (To-mädchen)) machte ich ein paar Aufnahmen und beschloss nun das Jenoptik-Gebäude mit den Lasern zu besteigen (besteigen symbolisch, denn dort fährt ein Fahrstuhl!).
Auf dem Uni-Campus konnte man noch die gelaserten Bilder, die an das Hochhaus geworfen wurden, betrachten.
In dem Raum mit den vielen Lasern gab es nichts zu sichern, es sollte ja nur zu Demozwecken gezeigt werden, wie man seine Fotoausrüstung sichern könne.
Nun endlich auf dem Dach angekommen, hatte man Laser in alle vier Himmelsrichtungen, die Jena befeuerten. Der Himmel war mittlerweile schon ein bisschen eingetrübt, was aber den optischen Eindrücken keinen Abbruch tat.
Übrigens: an einem Scheinwerfer konnte man beobachten, wie es kurz etwas "schnieselte" (schnieseln ist wie nieseln - nur als Schnee).
Alles in allem muss es doch wieder ein erlebnisreicher Abend gewesen sein, da ich erst gegen 24:00 Uhr zu Hause war.
Es gab natürlich noch mehr als nur den Laser anzuschauen!
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9 Kommentare
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Ulf Wirrbach aus Gotha | 26.11.2011 | 18:31  
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Karin Jordanland aus Artern | 26.11.2011 | 18:50  
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Renate Jung aus Erfurt | 26.11.2011 | 19:07  
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Gerald Kohl aus Erfurt | 27.11.2011 | 22:36  
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