Szenische Lesung aus dem "Tagebuch der Anne Frank"

Jena: Stoyschule | Ein abgedunkelter Raum im Kellergeschoss, Decken vor den Fenstern - dicht gedrängt saßen die Schüler der Berufsfachschule zur szenischen Lesung am 14. Dezember 2012 in der Karl-Volkmar-Stoy-Schule. Der Schauspieler Alexander Ernst las in faszinierender Weise aus dem „Tagebuch der Anne Frank“. Für 90 Minuten versetzte er die Zuschauer in die Zeit von 1942 bis 1944, in das Versteck der acht Menschen, die im Hinterhaus vor dem Rassenwahn der Nationalsozialisten geflohen waren. Die Schülerinnen und Schüler erlebten die Ängste und Hoffnungen, die Sehnsüchte und die Verzweiflung des jüdischen Mädchens hautnah. Alexander Ernst nahm die Schüler auf eine bedrückende Zeitreise mit und bezog sie aktiv ins Stück ein. So lasen einige Schülerinnen selbst Textpassagen, die als Briefe ins Publikum gegeben wurden. Nach dem Schlussapplaus gab es Gelegenheit zum Gespräch mit dem Künstler, in dem sich viele junge Leute beeindruckt zeigten. Einige, die das Buch bisher nicht gelesen hatten, wollten sich im Anschluss ein Exemplar aus der Schulbibliothek ausleihen. Finanziell wurde die empfehlenswerte Veranstaltung durch das Jugendamt der Stadt Jena unterstützt.
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