Zeiss setzt auf Effizienz

Dr. Ulrich Simon und Dr. Bernhard Ohnesorge führen die neuen Mikroskope interessierten Besuchern vor
Jena: Volksbad | Am 12. Tag der Mikroskopie gab es für die Firma Zeiss gleich mehrfache Neuerungen vorzustellen. Die Zusammenführung der Licht- und Elektronenmikroskopie setzt weltweit neue Maßstäbe in dem Forschungsbereich und erlaubt tiefergehende Einsichten in biologische Vorgänge. Diese entstandene „Brücke“ ermöglicht eine „Symbiose der besten Informationen aus beiden Welten“ und sorgt für effiziente und zeitsparende Arbeit in bisher unbekannter Dimension, erklärt der Vorsitzende der Geschäftsführung und Mikroskopie, Dr. Ulrich Simon. Mit bislang knapp 30 Nobelpreisträgern die auf Zeiss-Produkte zurückgriffen, zählt man sich als Unterstützer vieler wissenschaftlicher Durchbrüche. Die nun vorgestellte Innovation soll einerseits molekulare Ebenen sichtbar machen, anderseits dynamische und detailreiche Darstellungen ermöglichen. Hier entsteht z.B. im Gesundheitswesen ein ganz neuer Anspruch: Krankheitsbekämpfung bei der Analyse und dem Verstehen auf zellulärer Ebene beginnen zu lassen, wodurch Präparate entstehen, die gesund machen, dabei aber Nebenwirkungen ausschließen. Die Rede ist von einem Mikroskop für Beobachtung und Dokumentation gleichermaßen. Dr. Bernhard Ohnesorge, Mitglied der Geschäftsführung, spricht insgesamt aber von drei Innovationen. Eine einheitliche und intelligente Software für alle Nutzer, das vorgestellte Mikroskop für mehr Zeiteffizienz und als „Highlight bei der Markteinführung“ ist es nun durch ein weiteres Mikroskop außerdem möglich, noch differenzierter und hochauflösender arbeiten zu können. Dabei dauerte es von der Definition klarer Anforderungen, über Prototypen und Testverfahren, bis hin zur Veröffentlichung auf dem Markt lediglich wenige Jahre Entwicklungsarbeit. Zusätzlich findet derzeit ein neuartiges Zeiss-Objektiv im Ausland als Prototyp seine Verwendung und stellt einzelne Zellen noch differenzierter dar. Bei einer derartig technischen Revolution bleibt jedoch die Frage nach zukünftigen Neuerungen. Und auch dort setzt man sich selbstverständlich Ziele und hat Visionen: „Die technische Korrelation aller Geräte auf 3-dimensionaler Ebene wäre im Rahmen der gegenwärtigen Möglichkeiten realistisch betrachtet, wird aber mit der Weiterentwicklung bereits vorhandener Techniken einhergehen“, so Dr. Simon.
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2 Kommentare
Axel Heyder aus Erfurt | 23.11.2011 | 08:53  
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Winja Versin aus Jena | 29.11.2011 | 23:06  
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