Den Ursachen der Finanzkrise auf der Spur - Stoyschüler folgten Einladung der Commerzbank

Jena: Stoyschule | Die Commerzbank hatte Auszubildende (BKK 10) und Gymnasiasten (BG 10) der Karl-Volkmar-Stoy-Schule am 11. Juli 2012 nach Frankfurt/Main eingeladen, um die Tätigkeitsfelder der Bank vorzustellen und natürlich auch die Commerzbank vor Ort zu präsentieren. Nach einer kurzen Einführung ging der Vertreter der Bank, Herr Dr. Carl-Christoph Hedrich, auf die Ursachen der Finanzkrise ein. Sein eigenes Haus habe genauso Fehler gemacht wie viele andere weltweit agierende Banken. Dabei haben die etwas schlaueren Banker den etwas weniger schlauen Bankern Finanzprodukte verkauft, die nicht werthaltig waren. Da es sich hier beispielsweise um Geld handelte, das die Landesbanken bei Sparkassen eingesammelt hatten, trifft es einige Bundesländer sehr direkt. Aber auch alle anderen Einwohner Deutschlands haften für das „verschwundene“ Geld. Und spätestens seit der Lehmann-Pleite wurde allen klar, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Dr. Hedrich verglich dabei die aktuelle Situation mit der nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Die enormen Schulden, die in den letzten Jahrzehnten angehäuft wurden, müssten abgetragen werden. Dies gehe aus seiner Sicht nur, wenn über einen längeren Zeitraum eine Entwertung des Geldvermögens stattfinden würde. Dieser Prozess lässt sich aktuell gut beobachten. Denn Geldbesitzer sind freiwillig bereit, ihr Geld dem deutschen Staat für einen so geringen Zinssatz zu leihen, dass sie dabei weniger zurückbekommen als sie ursprünglich eingezahlt haben. So etwa gab es noch nie, trägt aber maßgeblich zur Entschuldung des Staates bei. Im Anschluss ging es zur Frankfurter Wertpapierbörse. Nach einer umfangreichen Sicherheitsüberprüfung konnte das Gebäude und der Handelssaal betreten werden. An der Börse werden in den unterschiedlichen Segmenten (DAX-Familie) insgesamt 160 Firmen im Prime Standard gehandelt. Darüber hinaus gibt es noch tausende weiterer Aktiengesellschaften, die hier ge- und verkauft werden können. Zudem bietet die Börse für spekulative Anleger („Zocker“) noch andere Finanzprodukte wie Zertifikate an.
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