Die „13“ bringt kein Unglück - die OKJ-Erfolgsstory auf UKW geht weiter

Am 13. OKJ-Geburtstag ging das Hörspiel „Das Katzenhaus“ nach der Romanvorlage von Samuil Marschak erstmalig auf Sendung. Schülerinnen und Schülern der Klasse 4a der Südschule erarbeiteten die Geschichte mit ihrer Lehrerin Uta Teutsch im Deutschunterricht. Produziert wurde die Sendung im Rahmen des medienpädagogischen Projektes „Rabatz“. Im Bild: Die jungen Radiomacher Clara, Lorenz (vorn v.li.), Amadeus, Benjamin und Luise (hi.v.li.) während der Ursendung des Hörspiels im Studio im Schillerhof. Foto: Hdf
JENA. Am 13. März 1999 startete der reguläre Sendebetrieb des Offenen Kanals Jena (OKJ), dem Bürgerradio für Jena und Umgebung. Radio machen von Bürgern für Bürger heißt die Devise. Anlässlich des Jubiläums sprach der AA mit OKJ-Leiter Torsten Cott.

AA: Herr Cott, der Offene Kanal feiert heute seinen 13. Geburtstag, und das auch noch an einem „13.“. Ist die „13“ eine Unglückszahl...?

Torsten Cott: Definitiv nicht. Die Verlängerung unserer Sendelizenz für die nächsten zwei Jahre wurde von den entsprechende Gremien ohne langes Hin und Her befürwortet, was nicht immer so war. Ich warte jede Minute auf den Anruf der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) mit der offiziellen Bestätigung.

AA: Wie hat sich der OKJ seit den Anfangsjahren gewandelt?

Torsten Cott: Gravierend ist, dass wir jetzt viel intensiver im Bereich Medienbildung unterwegs sind, auch außerhalb des Radiobereiches, zum Beispiel bei Video- und Fotoprojekten.

AA: Wie ist das Alterspektrum der Nutzer?

Torsten Cott: Von vier Jahren bis in die Achtzig, kann man sagen. Die Mehrheit sind junge Leute unter 30. Es ist erstaunlich, wie konstant immer wieder der Nachwuchs nachrückt. Ein gutes Beispiel ist das Campusradio, das 2002 mit einer Sendung pro Woche begann. Jetzt sind es fünf Morgensendungen und diverse Late Night-Beiträge am Abend.

AA: Gibt es Nutzer, die vom ersten Tag an dabei sind?

Torsten Cott: Da fällt mir spontan Rainer Sauer ein, der immer sonntags ab 20 Uhr mit seinem „Zono Radio“ zu hören ist.

AA: Was ist ihre persönliche Lieblingssendung?

Torsten Cott: Das ist nicht so einfach zu sagen. Momentan ist es das Jazz-Radio, das seit einem Jahr am Donnerstag um 19 Uhr läuft.

AA: Gibt es auch noch Sendeplätze für ganz neue Nutzer?

Torsten Cott: Wir sind zwar sehr gut ausgelastet, doch einige Sendeplätze für Nutzer, die spontan eine Radiosendung machen wollen, halten wir immer frei. Interessenten können sich unter Tel. 52220 oder über www.radio-okj.de melden.

AA: Wo ist das Bürgerradio zu empfangen?

Auf UKW 103,4 MHz in Jena und in weiten Teilen des Saale-Holzland-Kreises von Camburg bis Orlamünde in Nord-Süd-Richtung und östlich von Jena zum Beispiel in Bürgel, Stadtroda, Hermsdorf und auch Eisenberg, wobei es hier oft auch auf die spezielle Empfangslage ankommt. Ansonsten in Kabelnetz Jena-Stadtroda auf 107,9 MHz.
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