Ein grünes Kleinod

Der frühere Umweltamtsleiter und Mitinitiator des Preises Werner Mautsch (re.) übergab die Auszeichnung an Wolfgang Götz (li.) und sein Frau Anneliese. Foto: Hausdörfer
Der Jubiläumspreis des Jenaer Grünfassadenwettbewerbs geht in diesem Jahr in das Westviertel. Die Auszeichnung, die zum zehnten Mal verliehen wurde, erhielten die Eigentümer des Hauses Beethovenstraße 21. Anneliese und Dr. Wolfgang Götz, die das Haus schon seit fast 50 Jahren bewohnt, können sich über die Ehrenurkunde des Oberbürgermeisters und von Sponsoren des Wettbewerbs gestiftete Sachpreise freuen. Zwei Anerkennungen gingen nach Altlobeda und Leutra.

Das Ehepaar Götz bezog das Haus 1962. Zuvor hatte hier 28 Jahre lang die 1961 verstorbene Schriftstellerin Helene Voigt-Diederichs gewohnt, die 13 Jahre mit dem bekannten Jenaer Verleger Eugen Diederichs verheiratet war. Damals existierte schon eine Fassadenbegrünung, allerdings lange nicht in dem heutigen Ausmaß. Als botanischer Laie kann man es kaum glauben, dass die grüne Pracht Russischen Weins, der das Haus von drei Seiten fast vollständig einhüllt, nur von den zwei schon viele Jahrzehnte vorhandenen Pflanzen stammt.

Eine grüne Ader haben die Eheleute zweifellos: So freut sich Anneliese Götz über die vielen Kleinlebewesen, die im grünen Umhang des Hauses Unterschlupf finden. Der Physiker Wolfgang Götz appelliert an die Stadtverwaltung, mit dem Stadtgrün etwas sorgsamer umzugehen als in den Vorjahren – nicht mehr so oft die Säge anzusetzen.
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