Fußball-Kunstwerk des Uni-Sommerfestes dient gutem Zweck

Künstler Timo Hobe, Colleen Michler, Uni Kanzler Dr. Klaus Bartholmé und Dr. Ralf Schmidt-Röh (von re.) bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks. Die Fotos erinnern an die Entstehungsgeschichte. Das Kunstwerk wurde nur symbolisch übergeben, da es erst vor Ort in Oettern durch Timo Hobe in die endgültige Form gebracht wird. Foto: Bernd Hausdörfer
Neben dem Lernen, Lehren und Forschen ist das Feiern an der Jenaer Universität auch eine wichtige Angelegenheit. So ist das alljährliche Sommerfest der Uni mit 5000 Besuchern mittlerweile zum wichtigsten gesellschaftlichen Ereignis Jenas avanciert. Dabei geht es aber immer auch um die Unterstützung von sozialen Projekten. So kam in diesem Jahr der Erlös einer Kartenversteigerung der „Kindersprachbrücke“ zugute.

Bereits auf das Sommerfest 2010 zurück geht ein Projekt, das erst jetzt richtig zum Tragen kommt. Damals hatten Fußballerinnen des Erstbundesligisten FF USV Jena zusammen mit zahlreichen Festgästen per „Tor-Schuss“ ein Aktionskunstwerk geschaffen, in dem sie eine transparente Leinwand mit in verschiedenen Farben getränkten Soft-Bällen beschossen. Diese bildet nun die Grundlage für eine Lichtinstallation des Jenaer Künstlers Timo Hobe.
Privat erworben für 400 Euro hat das Kunstwerk Colleen Michler, Ehefrau des Uni-Rektors und ehrenamtliche Bürgermeisterin der Gemeinde Oettern. Im dortigen Dorfgemeinschaftshaus sei eine noch leere Wand gerade zu geschaffen für das Fußball-Kunstwerk, findet Colleen Michler, die auch ein Fan des Frauenfußballs ist. Vielleicht, so hofft sie, wirkt die Installation als Anstoß dafür, dass zum alljährlichen Mai-Fußball-Turnier in Oettern bald auch Frauen an den Ball treten.

Der Verkaufspreis von 400 Euro geht an das Studentenwerk und wird, so Geschäftsführer Dr. Ralf Schmidt-Röh, für das Kinderbetreuungsprojekt „JUni-Kinder“ auf dem Uni-Campus verwendet.
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