Rothensteiner Grundschule unterstützt Familien mit schwerstkranken Kindern

Am letzten Schultag vor den Ferien übergaben in der Turnhalle der Rothensteiner Grundschule die Schüler ihre Spende in Höhe von 657 Euro an Christoph Kamrad vom Kinderhospiz. Foto: Hausdörfer
Rothenstein. Nicht nur an sich selbst denken, sondern auch andere, die es nicht so gut haben. Dieser Gedanke klingt in der Geschichte vom „Regenbogenfisch“ an, die die Schüler der 2. Klasse der Rothensteiner Grundschule zum Schuljahresabschluss mit Tanz und Gesang in ihrer Turnhalle aufführten. Ganz konkret geholfen haben alle Schüler und Lehrer der Schule im jetzt beendeten Schuljahr auch Kindern und deren Familien, denen es gar nicht gut geht. Stolze 657 Euro sammelten sie mit verschiedenen Aktionen für das Kinderhospiz Mitteldeutschland.
Seit Gründung dieser Einrichtung vor 17 Monaten wurden bereits 130 Familien in deren Haus in Tambach-Dietharz betreut, acht sind es zurzeit. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche mit einer lebensbegrenzenden Krankheit und deren Eltern und Geschwister. Christoph Kamrad vom Kinderhospiz erklärt: „Die kranken Kinder werden während des jährlich maximal vierwöchigen Aufenthalts von den Hospizmitarbeitern betreut, damit sich die Eltern endlich einmal von der Vollzeitpflege erholen und neue Kraft für die kommenden Aufgaben schöpfen können.“ Etwas Geld von der Krankenkasse gibt es allerdings nur für die Kinderbetreuung, der Aufenthalt der Eltern und Geschwister wird vor allem durch Spenden finanziert.

Infos: www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de
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