Sandskulpturen im Burgaupark

Centermanager Jörg Fischer und Sand-Künstler Martin de Zoete müssen den halben Kopf des ganz berühmten Jenaers, dessen Name beim Gewinnspiel erraten werden soll, nicht wirklich halten, denn die Sandskulpturen sind äußerst stabil, können mehrere Jahre überdauern. Foto: Hausdörfer
Wer in diesen Tagen durch den Burgaupark geht, reibt sich verwundert die Augen. Nicht weil ihm jemand Sand in diese gestreut hat, sondern es sind die Skulpturen aus Sand, die verwundern. Sechs Jenaer Sehenswürdigkeiten bzw. Details davon haben drei Sandskulpteure der Eventfirma „sandcity“ aus rund 20 Tonnen des Naturmaterials geformt. Welche das sind, darf an dieser Stelle noch nicht verraten werden, denn diese Frage ist der Inhalt eines Gewinnspiels des Centers. Bis zum 17. September kann jeder die von ihn erkannten Sehenswürdigkeiten auf einer Teilnahmekarte notieren und diese in die Gewinnbox einwerfen.

Verraten haben die Macher dem AA aber schon das Geheimnis des Skulpturenbaus. Wichtig ist die richtige Sandwahl. Ostseesand, wie wir ihn kennen, ist weniger geeignet. „Wir nehmen naturbelassenen Sand, so wie er aus der Erde kommt oder Flusssand“, erklärt Ausstellungsleiter Benno Lindel. Dieser hat noch die nötigen Beimengungen, wie zum Beispiel Lehm, die am Ende für die Festigkeit sorgen. Begonnen wird mit dem Bau einer Holzschalung, die mit Sand gefüllt wird. Dann heißt es kräftig wässern und verdichten. Obenauf kommt die nächste Schicht, bis ein fester Sandblock entstanden ist, der die gleiche Höhe hat wie die höchste Stelle der Skulptur. Dann werden mit diversen Werkzeugen, erlaubt ist fast alles, die Konturen herausgearbeitet, Feinheiten sogar mit dem Strohhalm verweht. Haltbar seien solche Sandbauwerke oft mehrere Jahre, besonders wenn Sie in Räumen stehen, erzählt Martin de Zoete, einer der Sandkünstler, der vom Beruf Architekt ist. Im Freien sei es etwas problematischer. So hätte der viele Regen der letzten Wochen in Berlin dort einen sechs Meter hohen Sandturm in sich zusammenbrechen lassen. Im Jahr 2001 hatte das „sandcity“-Team in Holland mit einem 21,72 Meter hohen Monument einen Rekord für die höchste Sandskulptur der Welt aufgestellt und dafür 5.000 Tonnen Sand verbraucht.
Und was machen Sand-Künstler eigentlich im Winter? War doch eigentlich klar: Eis-Skulpturen!
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige