Sanierung hat begonnen

Ein Scheck über 50.000 Euro ist Anlass zur Freude für den Kirchbauvereinsvorsitzenden Franz F. von Falkenhausen, Superintendent Diethard Kamm und Kirchgemeinderatsvorsitzenden Eberhard Hertzsch.
JENA. Im Dezember hatte der Allgemeine Anzeiger über die bevorstehende Schließung und anschließenden Sanierung des Inneren der Stadtkirche St. Michael berichtet. Inzwischen haben die Arbeiten mit der Beräumung der Kirche begonnen. Zunächst wurden die Bänke ausgelagert, sie sollen nach der Sanierung wieder an ihren alten Platz zurückkommen. Danach erfolgte die Demontage der total verschlissenen Fußbodenheizung aus den 50er Jahren, durch die es zu Ostern 2010 beinahe in der Kirche gebrannt hätte. Schon bald werden die Bauleute aber das Feld zunächst den Archäologen überlassen. Denn bevor der Fußboden erneuert werden kann, muss der Untergrund systematisch untersucht werden. Dabei könnte es so manche Überraschung geben, denn an gleicher Stelle gab es schon mehrere Vorgängerbauten. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, können bestimmte Festlegungen zur Bauausführung getroffen werden. Zum Beispiel, ob eine erneut favorisierte Fußbodenheizung eingebaut oder eine andere Heizungsart gewählt wird.
Im ersten Bauabschnitt bis November 2011 sollen dann alle Arbeiten zur Erneuerung der haustechnischen Installationen, der Heizung und des Fußbodens erledigt werden, so dass die Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit wieder nutzbar ist. Der zweite Bauabschnitt im Jahr 2012 umfasst insbesondere Beschallung, Beleuchtung und Malerarbeiten sowie die Ausführung der Einbauten.

Ein ganz wichtiger Punkt für das Gelingen dieses Vorhabens ist natürlich die Sicherung der Finanzierung, wobei Kirche, ähnlich wie bei der Turmhaube, auch stark auf die Unterstützung durch die Jenaer Bevölkerung und Firmen hofft. Insgesamt sind für die Innensanierung 1.150.000 Euro veranschlagt. Davon kommen 300.000 von der Kirchgemeinde, 400.000 von der Landeskirche und 100.000 sind Fördermittel. Die restlichen 350.000 Euro sollen durch Spenden und Sponsoren aufgebracht werden.
Die größte Spende bislang kam in der vergangenen Woche vom Jenaer Kirchbauverein, der 50.000 Euro beisteuert. Damit liegt die momentane Gesamtspendensumme bei rund 85.000 Euro. Darin enthalten ist auch eine Zuwendung durch die Katholische Kirchgemeinde, die ihre Kollekte von Heiligabend in Höhe von 1.000 Euro gespendet hat.
Der Kirchbauverein stellt auch seine Internetseite für ein Spendenportal zur Verfügung. Dort erhalten alle Interessenten umfangreiche Informationen zu dem Sanierungsvorhaben und den Spendenmodalitäten. Dazu gehört auch die Möglichkeit einer Online-Spende, was gerade für Kleinspender eine bequeme und zeitsparende Alternative darstellen dürfte. Auf der Seite läuft auch eine Art Spendenuhr, die den aktuellen Stand des Spendenaufkommens und den Restbetrag anzeigt.

Infos & Spenden

www.kirchbauverein-jena.de
Spendenkonto: Nr. 18008941, BLZ 83053030 bei der Sparkasse Jena, Stichwort
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