Therapie sozialer Ängste - Jenaer Psychologen bieten ab sofort Beratung und Behandlung an

Diplompsychologin Susan Tefikow und Romina Gawlytta B. Sc. Psych. betreuen das Forschungsprojekt zu Szur psychotherapeutischer Behandlung sozialer Ängste .
Jenaer Psychologen wollen in einer Studie neue Ansätze in der Behandlung
sozialer Ängste untersuchen und bieten ab sofort Beratungsgespräche sowie Therapieplätze an.
Menschen mit sozialen Ängsten empfinden starke Angst in Situationen, in denen sie mit Unbekannten zusammentreffen oder von anderen beurteilt werden können. Sie befürchten, sich zu blamieren und haben Angst vor Kritik und Ablehnung. Häufig treten erste Symptome bereits im Jugendalter auf.

Die Betroffenen sind extrem schüchtern, erröten oft, vermeiden Partys, Verabredungen oder haben Angst vor Vorträgen und anderen Situationen, in denen sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.Über die Zeit verfestigt sich die Angst und erzeugt einen immer stärker werdenden Teufelskreis aus Angst und Vermeidung.

Menschen die unter sozialen Ängsten leiden, hätten oftmals Probleme im Alltag, erklärt Susan Tefikow: „Vor allem im Beruf, aber auch im Privatleben verursachen die Ängste oft großen Leidensdruck.“ Durch Psychotherapie sind die Ängste jedoch gut behandelbar. Mit den Gruppentherapien von 6-10 Teilnehmern gehen die Forscher einen neuen Weg in Richtung Heilung.

Menschen mit den beschriebenen Symptomen können sich von den geschulten Projektmitarbeiterinnen Susan Tefikow und Romina Gawlytta beraten lassen. Ab Mitte September wollen sie die Wirksamkeit von Gruppentherapien unter der Leitung des führenden Experten auf dem Gebiet der Gruppentherapie Prof. Dr. Bernhard Strauß am Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie in Jena wissenschaftlich untersuchen.

Umfangreiche Studien haben bereits gute Ergebnisse hervorgebracht. Potentielle Teilnehmer sollten sich beeilen. Für dieses Jahr sind nur zehn Therapieplätze vorgesehen. In den nächsten Jahren sollen bis zu 80 Patienten therapiert werden.

MACHEN SIE DEN TEST
Schätzen Sie anhand der folgenden Aufzählungen ein, welche Situationen in Ihnen Anhst oder Unbehagen auslösen bzw. welche Situationen Sie möglichst vermeiden:
- sich in Gegenwart anderer äußern
- in der Öffentlichkeit eine Rede halten
- Personen des anderen Geschlechts ansprechen
- an Partys, Feiern, Treffen, Verabredungen oder Geschäftsessen teilnehmen
- bei einer Arbeit von anderen beobachtet werden
- in einem Lokal in der Mitte sitzen
- mit Autoritätspersonen sprechen
- anderen gegenüber berechtigte Forderungen durchsetzen
- anderen gegenüber Kritik äußern

- verspürgen Sie zumindest zwei der folgendenen Symptome, wenn Sie in einer der gefürchteten Situationen kommen
--> Herzklopfen, Herzrasen oder Herzstolpern
--> Schwitzen
--> Schwierigkeiten, Luft zu bekommen, oder Atemnot
--> Engegefühl in Brust oder Bauchbereich
--> Schwindel, Benommenheitsgefühle
--> Schwächegefühl
--> Gefühl, alles um Sie herum sei unwirklich
--> Angst, keine Kontrolle mehr zu haben

- verspüren Sie zusätzlich zu den genannten Symptomen noch eines der folgenden Symptome
--> Errötung oder Zittern
--> Angst, zu erbrechen
--> Harndrang oder Angst davor

- vermeiden Sie Situationen, in denen Sie abgelehnt, kritisiert oder negativ bewertet werden könnten?
- Löst bereits der Gedanke an befürchtete Situationen bei Ihnen Angst aus?
- Beeinträchtigt Ihre Angst Ihren beruflichen Alltag oder Ihre Karriere?
- Hat Ihre Angst Auswirklungen auf Ihre Partnerschaft und Ihr Familienleben?

Wenn Sie mehr als zweimal zugestimmt haben, setzten Sie sich bitte mit dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie in Verbindung. Die Experten klären gemeinsam mit Ihnen ab, ob Sie an einer Sozialen Phobie leiden.

Informationen und möchten an der Studie teilnehmen:
Telefon: 0151/57597469
e-Mail: sozialphobie-gruppe@gmx.de
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