Vom Weg zur Straße

Gruppenbild zur Namensweihe (v.li.): Franz Müntefering, Volker Blumentritt, Rosa-Maria Haschke, Oberbürgermeister Albrecht Schröter, AWO-Repräsentanten Margit Fischer, Franz Albrecht, Katja Glybowskaja und Sabine Gladis
„Jena ist ein gutes Beispiel für den Fortschritt großer Städte in Deutschland.“ Franz Müntefering, ehemaliger Vizekanzler und Parteivorsitzender der SPD, sieht das gegenwärtige Denken grundlegend von Marie Juchacz geprägt. „Gleichberechtigung der Geschlechter betrifft uns alle und war schon damals ihr Anliegen.“ Ihrer Zeit Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin, stand sie für Werte einer sozialen Gesellschaft. Die Begrüßung, „Meine Herren und Damen!“, war auf der Weimarer Nationalversammlung im Jahr 1919 der Beginn eines noch immer andauernden Fortschritts hin zur Gleichberechtigung. Sie galt mit ihrem Engagement als Visionärin und Vorreiterin für die Anerkennung sozialer Arbeit in der Gesellschaft. Aus diesem Denken und Handeln wurde noch im selben Jahr die Arbeiterwohlfahrt gegründet. Volker Blumentritt, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und derzeitiger Ortsteilbürgermeister von Neu-Lobeda, sieht gerade die lokale Arbeit der AWO als großen und wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Und in diesem Zusammenhang wurde nach 16 Jahren aus einer alten Kindergartenruine das Projekt der AWO Ganztags- und Gemeinschaftsschule. Geplant ist die Eröffnung zum kommenden Schuljahr auf der neuen Marie-Juchacz-Straße. „Aus einer einfachen Idee wurde ein Projekt mit Zukunft“ erklärt Rosa Maria Haschke, Ortsteilbürgermeisterin von Wenigenjena. Die Namensgebung hat daher nicht nur eine örtliche, sondern auch ideelle Bedeutung mit Aussagekraft.
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