„Wohl und betreut fühlen“ - Christa Prißig entschloss sich fürs Betreute Wohnen

 
Wohl behütet und umsorgt: Christa Prießig weiss die Pflegedienstleiterin Hannelore Eckhardt und die Bereichsleiterin Heike Ebken neben sich.
Die Entscheidung, ins Betreute Wohnen zu ziehen, wird meist nicht spontan gefällt. Wenn aber die Räume, die Nachbarn, das Angebot und die Einstellung passen, dann stellt die Alternative zum Heim eine ganz besondere Möglichkeit dar, das Lebensalter bestmöglich zu verbringen und dabei vertraute pflegerische Hände neben sich zu wissen.

In solch einem Haus ist seit wenigen Monaten Leben eingekehrt. Noch im August Baustelle zieren jetzt schöne Möbel anstatt Kelle Eimer die Gänge und Wohnungen im Haus „Sorgenfrei“ in Rausdorf.
Christa Prißig, 83 Jahre, wohnt hier seit wenigen Monaten und öffnet die ihre Eingangstür, um bereitwillig über ihre Familie, ihr Leben aber auch den Wünschen zu erzählen und zeigt, dass die gebürtige Großpürschnitzerin in Rausdorf angekommen ist und sich in ihren eigenen mitgebrachten alten Möbeln und dem Schwesternteam wohlfühlt. Zuallererst sei da aber die Familie, die der alten Dame zur Seite steht. Ihre beiden Kinder, vor allem aber die Enkelkinder kümmern sich auf rührende Weise um die Oma. Besonders erwähnt Christa Prißig ihre Doreen, die in Rausdorf baute und sofort die Chance für sich und die Großmutter erkannte, gemeinsam in einem Ort zu wohnen, die Vorteile des Betreuten Wohnens zu genießen und dabei unmittelbare Nachbarn zu sein. Gerne erzählt Christa Prißig auch von ihren beiden Urenkeln, die sie regelmäßig besucht. Die intakte Familie mache es ihr leicht, aber auch die freundlichen Nachbarn schaffen Gemeinsamkeit. Angebote der Volkssolidarität wie Spielen, Basteln, Singen und in der Vorweihnachtszeit Plätzchenbacken ermöglichen den Mietern ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das von den Besitzern, der Familie Hebenstreit unterstützt wird. Mit großer Begeisterung erzählt die Seniorin über die regelmäßigen Besuche und Überraschungen, die die Tage nicht gleich erscheinen lassen. Selbst die beiden Schwibbbögen, die die Etagen des Hauses erhellen und von der Tochter der Eigentümer in liebevoller Sägearbeit selbst gefertigt wurden, zeugen von einem lebendigen Miteinander und großer Achtung. Lecker geschmeckt habe auch die Forelle, die von den Hebenstreits beim Abfischen des Teiches gefangen und geräuchert wurde. Zudem brennt der Rost regelmäßig und erhöht bei den Bewohnern gehörig den Appetit.
Selbst an den Wochenenden sei viel los, um das tagtägliche Einerlei zu vergessen. Geburtstage aber auch Feste im Jahreslauf unterstützen das Gefühl, zu Hause zu sein. Und so fühle sich auch Christa Prißig. Die Frohnatur weiß sich zu unterhalten und hat immer einen Scherz auf Lager. Manchmal steht das Telefon nicht still, denn ihre Jahre in Schöps und später in Kahla hinterließen zahlreiche Bekannte und Freunde, die nun übers Telefon alles Aktuelle mitteilen. Neues bringen natürlich auch die Schwestern mit, die tagtäglich die Bewohner umsorgen. Inzwischen arbeitet ein Mitarbeiterstamm, an die sich die Bewohner gewöhnt haben. So munter plaudernd wünscht sich die alte Dame noch viele Jahre in solch einem schönen Ambiente. Noch ein bissel fit sein und alles mitmachen können, das seien weitere Gedanken für die Zukunft. Aber auch bei ihrem gerade hochliegenden Diabetikerfuß weiß sie kompetente Schwestern neben sich, die rund um die Uhr über sie wachen.
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