Baden in Jena- Wer traut sich noch?

Neue Badekultur an Lichtenhainer Brücke
Jena: Saaleufer |

Der Sprung von der Brücke ins kühlende Naß.
Heiß ist es, auch in Jena. Und Ferienzeit. Aber wo soll man baden gehen? Das Südbad "Schleichersee" bekam wegen Ungeziefers, das womöglich das Hochwasser mit sich gebracht hatte, immer wieder Negativschlagzeilen in der Presse und wird weitgehend von Jenensern gemieden. Das seit wenigen Tagen neu eröffnete Ostbad ist hoffnungslos übervölkert. Darum weichen Abkühlungshungrige in die Freibäder in Camburg, Blankenhain, Stadtroda, Pößneck aus oder fahren in das Porstendorfer Naturseebad.
Aber eine ganz alte Badekultur kommt neu heraus: das Flußbaden! Faszinierend, wie jedes Jahr mehr Leute ihre "Nischen" am Flußufer der Saale finden, um sich allein oder mit Familie, Freunden und Hunden Erfrischung im Wasser zu holen. So steht man gern knietief am "Strand 22" oder am Alten Wehr.
Ungefähr an der Stelle der ehemaligen Lichtenhainer Badeanstalt wurde unsere neue Lichtenhainer Saalebrücke gebaut, welche sich, so entdeckten jetzt junge Leute, hervorragend zum (illegalen) Flußspringen eignet! Wer traut sich noch?
Mit Decken und Bier ans Ufer, auf der Brücke Mut angetrunken und dann die richtige, tiefste Stelle ausgesucht! Auf 3 geht`s ab in die Fluten der Saale. Mancher Sprung zu zweit oder dritt wird mit Beifallklatschen der Schaulustigen belohnt.
Erstaunlich, dass noch kein Unfall passiert ist; hoffentlich bleibt das so!
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