Mit Autofasten bewährte Pfade verlassen

Zum Autofasten gibt es bei JeNah ein Schnupper-Abo für die Monatskarte. Darüber informieren Nadine Eckardt und ihre Kollegen im Servicecenter am Holzmarkt. Auch in anderen Thüringer Städten und Landkreisen werden spezielle Tickets für die Aktion angeboten.
Gute Vorsätze muss man nicht zwangsläufig zu Silvester fassen. Nicht wenige nutzen die Fastenzeit, um Gewohntes zu hinterfragen und Neues zu wagen. Mehr Zeit für die Familie, öfter zum Sport, kein Alkohol: Die Vorhaben sind ganz verschieden. Es sei denn, man schließt sich einer der Fastenaktionen an, die jedes Jahr die sechs Wochen zwischen Aschermittwoch bis Ostersamstag unter ein bestimmtes Thema stellen. So rufen in diesem Jahr der Verein Bus & Bahn Thüringen und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland gemeinsam zum Autofasten auf. Die Akteure wollen dazu anregen, das eigene Auto öfter mal stehen zu lassen und Alternativen zu testen. Warum der begrenzte Verzicht aufs eigene Auto reizvoll sein kann? Sechs Gründe, die Sie überzeugen könnten:

1. Mehr Zeit
Im Auto muss man sich auf den Verkehr konzentrieren. In Bus und Bahn hingegen, kann man bequem ein Buch oder die Zeitung lesen, die Gedanken schweifen lassen oder ohne Gefahr telefonieren und Nachrichten senden.

2. Neue Bekanntschaften
Wer einen Blick in die Fahrzeuge wirft, stellt schnell fest: Wir sitzen zumeist allein im Auto. In Bussen und Bahnen hat man die Chance, neue Menschen kennen zu lernen und Bekanntschaften zu schließen. Beim Smalltalk zeigt sich die Welt gleich viel bunter.
3. Andere Wege
Jeden Tag die gleiche Strecke: Meist kennen wir sogar die Ampeltaktung und jedes Schlagloch. Wer mit Bus und Bahn fährt, wird neue Wege kennen lernen und mehr sehen.

4. Bessere Fitness
Von der Wohnungs- zur Autotür, von der Autotür bis fast an den Arbeitsplatz – in wenigen Schritten sind wir am Ziel. Wer erst zur Haltestelle laufen muss, bekommt mehr Bewegung.
5. Gutes Gewissen
Klimaneutral zu leben ist ein hehres Ziel. Doch wer viel mit dem eigenen Fahrzeug fährt, wird seine Ökobilanz nicht verbessern können. Mit dem öffentlichen Nahverkehr hingegen kommt man den Ziel ein Stück näher.

6. Weitere Alternativen
Statt des eigenen Fahrzeuges regen die Organisatoren des Autofasten dazu an, öfter mal mit den Fahrrad zu fahren, zu Fuß zu gehen oder das Car­sharing-Angebot auszutesten.
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