Nachtangeln-So überlisten Sie die sonst so trägen Fische

Mit Einbruch der Dunkelheit werden viele Fische aktiv und gehen auf Beutejagt. Für passionierte Angler ist das die perfekte Gelegenheit ihre Zielfische, die sie tagsüber nicht fangen können, da sie sich meistens auf dem Grund aufhalten, zu fangen. Doch das Nachtangeln unterscheidet sich vom Angeln am Tag nicht nur in Bezug auf die Zielfische. Auch die Ausrüstung unterscheidet sich ein wenig. Damit ihr richtig ausgerüstet seid, bekommt ihr hier Tipps und Tricks rund um das Thema Nachtangeln.

Perfekt ausgerüstet sein

Für das Nachtangeln benötigt man meist, anders als beim Angeln am Tag, eine größere Ausrüstung. Neben den normalen Geräten, wie der Angelrute, der Angelrolle, dem Kescher, dem Messer usw. benötigt man zusätzlich eine Lampe. Hier hat sich die LED-Kopflampe als sehr geeignet herausgestellt, da sie mit einem Band am Kopf befestigt ist und sie ihre Hände somit frei haben. Des Weiteren sind Knicklichter sehr von Vorteil, da sie dazu dienen, die Bisse anzuzeigen, indem sie in spezielle Knicklichtposen eingesetzt werden. Ebenso sind elektronische Bissanzeiger für das Nachtangeln sehr gut geeignet.


Ordnung muss sein

Ähnlich wie am Tag sollten sie ihre Ausrüstung immer griffbereit haben, jedoch sollten Stolperfallen möglichst vermieden werden. Beginnen sie deshalb am besten noch im hellen mit der Vorbereitung des Platzes, um so eine geeignete Übersicht zu erhalten.

Tipp: Breiten Sie auf einem weißen/hellen Handtuch ihre Ausrüstung aus. Es wird ihnen so leichter fallen, das richtige Gerät zu greifen.


Beliebte Zielfische


Jeder Angler hat seine Zielfische, für die er sich Stundenlang nachts an den See setzt, um sie zu fangen. Doch speziell in der Dämmerung und in der Nacht werden ganz besondere Chancen für leidenschaftliche Angler geboten.
Aal:
Ein sehr beliebter Zielfisch ist der Aal. Er hat einen langgestreckten, drehrunden und glatten Körper und hat ein oberständiges Maul. Ausgewachsene Aalweibchen können bis zu 1,50m lang werden und zwischen 5 und 6 Kilo wiegen. Aalmännchen hingegen werden höchstes 50-60 Zentimeter groß. Tagsüber vergraben sich am Gewässergrund. Mit Einbruch der Dunkelheit werden sie jedoch aktiv und begeben sich auf Nahrungssuche.

Tipp: Als Köder eignen sich Fischfetzen, Tauwurm, Maden und tote Köderfische

Wels:
Neben dem Aal ist auch der Wels ein sehr begehrter Zielfisch unter den Anglern. Welse haben einen sehr breiten, abgeflachten Kopf mit einem großen Maul und eher kleine Augen. Er besitzt am Oberkiefer zwei, und am Unterkiefer vier, etwas kleinere Barteln. Sie ernähren sich überwiegend von Fischen, Insekten, Würmern und Krebsen. Doch auch Vögel, Ratten und Fische können dem Waller zum Opfer fallen.

Tipp: Als Köder bieten sich tote Köderfische, Gummifische oder Twister an.
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