Wie es gelingt, die positive Energie des Sommers in den Herbst mitzunehmen

Der Herbst ist da! Bunte Blätter leuchten jetzt überall, laden zu Herbstspaziergängen ein – und signalisieren ganz deutlich: Der Sommer ist vorbei. Kein Grund traurig zu sein, denn es gibt vieles, was jetzt zu tun ist und die positive Energie des Sommers mit in die kältere Zeit des Jahres nimmt.
 
Mit Buch und Tee auf dem Sofa sitzen – das gab es den ganzen Sommer lang nicht. Ein Grund, es ganz besonders zu genießen und die Gemütlichkeit wiederzuentdecken.
 
Jetzt ist die Zeit, das Zuhause auf Vordermann zu bringen und mal wieder gründlich auszumisten. Das schafft Platz, Ordnung und macht auch den Kopf frei.
 
„Kürbis ist die Entschuldigung der Natur dafür, dass der Sommer vorbei ist.“ Es gibt vielfältige Arten, diese Gewächse zuzubereiten und zu genießen. Etwas Neues auszuprobieren ist eine tolle Art, den Herbst zu feiern – gibt es auch auf den Erntedankfesten in der Region.

Der Herbst ist da: Ein Grund für Viele, das Scheiden des Sommers zu betrauern – aber dafür gibt es keinen Grund. Denn der Herbst hat viele gute Seiten, die sich für vielerlei Aktivitäten nutzen lassen.

Die Kälte und der graue Himmel in den letzten Tagen zeigt ganz deutlich: Der Herbst ist da. Statt goldener Oktober zeigt sich bisher nur die triste Seite des Herbsts – mit Wind und Nebel, grauem Himmel und dunkleren Tagen. Vielen schlägt das aufs Gemüt, werden träge und passen ihre Laune dem Wetter an: Triste Stimmung bis der Advent wieder das Leuchten in die Augen bringt. Das muss nicht sein, denn auch der Herbst bietet das Potenzial, eine wunderschöne Jahreszeit zu sein. Wie die Energie des Sommers mit in den Herbst kommt, erfahren Sie hier.

1. Entspannung finden


Der Sommer ist rum – die Zeit der Gartenpartys und des Sitzens im Biergarten, des Grillens bei Freunden und der ausgiebigen Sonntags-Ausflüge. Ein Grund, sich zu freuen! Denn endlich ist Zeit zum Faulenzen. Der Freizeitstress hat ein Ende und das schlechte Gewissen, nicht rauszugehen, ist auch nicht mehr vorhanden, wenn draußen tristes Novembergrau vorherrscht. Ein Tag im Spa ist auch viel eher zu genießen, wenn es draußen unter 20° Grad hat. Diese Entspannung bewusst zu genießen, einen Abend auf der Couch auszukosten – das ist der Kontrast zum Sommer, der wirklich positiv wirken kann, wenn man sich darauf einlässt. Der Herbst lädt dazu ein, einen Tag mit Verwöhnen zu verbringen – also Massage buchen, ab in die Sauna und vom Freizeitstress des Sommers erholen.

2. Auf die Jahreszeit freuen


Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit, auch wenn er sich aktuell noch nicht von seiner besten Seite zeigt. Die bunten Blätter, der erfrischende Wind und das Einmummeln in dicke Strickjacken. Bei langen Spaziergängen durch den buntgefärbten Blätterwald finden Interessierte Nüsse, Pilze und Kastanien, die zu Bastelstunden inspirieren oder eine Bereicherung für den Speiseplan darstellen. Auch die Kinder kommen auf ihre Kosten dabei. Im windigen Herbst die Drachen steigen lassen, ist eine Aktivität für die ganze Familie – und das Heimkommen danach umso schöner.

Diese Merkmale des Herbstes auch mit nach drinnen zu nehmen, die Wohnung herbstlich zu dekorieren, sorgt automatisch für gute Laune, denn auch wenn der Herbst selbst es nicht ist – die Farben der fallenden Blätter sind warm und sonnig.

3. Gemütlich werden

Mit dem Herbst sinken die Temperaturen automatisch. Drinnen bleiben, die Wärme genießen und den Kontrast zu draußen zu spüren, kann schön sein – genauso wie endlich wieder Tee zu trinken, heiße Schokolade zu genießen und die Decke zu Gemütlichkeitszwecken auf der Couch auszulegen. Der Zwang rauszugehen ist verschwunden und die richtige Gemütlichkeit tritt erst dann ein, wenn draußen der Regen an das Fenster prasselt.

Außerdem wird es früher dunkel – Kerzenzeit und endlich wieder kein Problem, einen Film anzuschauen: Keine Sonne die auf den Fernseher scheint! Auch das Heimkommen ist dreimal so schön, wenn es draußen ungemütlich ist. Jetzt gewinnt das Zuhause wieder an Bedeutung, die Stimmung wird warmherziger und kuscheliger. Ofen-Käse, Rotwein und eine kuschelige Decke auf der Couch – herrlich!

4. Aufräumen

Dass wieder mehr Zeit drinnen verbracht wird, heißt auch, dass wir unser Zuhause wieder mehr wahrnehmen. Alles, was vom Sommer liegen geblieben ist – das Strandtuch, das auf seinen Einsatz wartet, das Schwimmtier, das noch aufgepustet im Flur liegt, die Sandecken im Wohnzimmer, die den Sommer über herein getragen aber nie weggefegt wurden – das fällt jetzt bei längerer Betrachtung auf. Höchste Zeit einmal richtig aufzuräumen und Ordnung zu schaffen. Dazu gehören neben den Sommerecken auch die gut und lang gehegten Kramecken, wie diese eine Küchenschublade, die es in jedem Haushalt gibt. Diese auszuräumen und neu zu ordnen, ist wohltuend und räumt auch im Inneren auf – es klärt den Kopf und vermittelt das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Alle Schränke ausräumen und mal wieder auswischen verhindert außerdem, dass diese immer gleichen Flecken den ganzen Winter über nerven. Ins Detail zu gehen kostet hier vielleicht etwas Zeit, aber das Gefühl hinterher lohnt sich.

5. Ausmisten

Wenn schon alles ausgeräumt wird, kann gleich noch ein weiterer Schritt folgen: Ausmisten. Die Sommerklamotten müssen nun ohnehin weichen, um Platz für dicke Wollpullis zu schaffen – da lohnt es sich auch, die anderen Schränke mal wieder einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Sind die Lieblingsschuhe von letztem Winter wirklich noch wintertauglich oder schon abgelaufen? Braucht es wirklich die fünf Kuchenplatten, die es von den letzten Flohmarkt-Besuchen gab? Hier ruhig mal radikal vorgehen und auch an die nächste Saison – die Weihnachtszeit – denken, wo wieder allerhand Schätze vom Weihnachtsmarkt mit nach Hause getragen werden. Die aussortierten Teile können dann gespendet werden oder finden vielleicht auch über Online-Anbieter einen neuen Besitzer, der noch Platz im Schrank hat. Den Hausstand zu reduzieren, wirkt dabei befreiend und verleiht neue Energie. Ein minimalistisches Zuhause ist dann für die Bewohner angenehm und wohltuend für das Auge.

6. Es drinnen schön machen

Wenn alles aufgeräumt und sauber ist, ist es auch gleich wieder viel schöner. Wir fühlen uns auch innerlich besser und aufgeräumter und haben Platz für Neues geschaffen. Gut so, denn die neue Jahreszeit bietet auch die Möglichkeit für neue Deko. Das heißt nicht, dass der freigeschaffene Platz direkt wieder zugestellt werden soll, aber alles ein wenig aufzuhübschen tut gut. Wer länger schon eher missmutig auf die Tapete schaut, der hat jetzt Zeit zum Renovieren - eine neue Farbe in der Wohnung kann dabei neue Energie verleihen. Auch die Möbel mal umzustellen wirkt Wunder und vermittelt gleich eine ganze neue Sichtweise auf das Zuhause. Wer sich dann so richtig ins Zeug gelegt hat, die Wohnung schön zu machen, der kommt garantiert wieder gerne nach Hause und freut sich auf einen Winter auf der Couch.

7. Kürbis genießen


„Kürbis ist die Entschuldigung der Natur dafür, dass der Sommer vorbei ist“ – sie anzunehmen, ist jetzt eine tolle Gelegenheit den Herbst in sich aufzunehmen. Kürbis gibt es schließlich nur jetzt, weswegen das Kochen damit in jedem Fall zur Einstimmung auf die neue Jahreszeit dazu gehört. Es gibt viele Ideen, die verschiedenen Sorten zu verarbeiten und auch ganz neue Ideen dazu, wie beispielsweise ihn mal in den Kuchen zu packen. Wie die Möhre hat auch der Kürbis eine süße Seite, gibt dem Kuchen eine ganz besondere Saftigkeit und eine interessante Geschmacksnote, die insbesondere mit Zimt harmoniert. In den USA ist es schon lange weit verbreitet, den Kürbis auch auf diese Weise zu verarbeiten. Warum also nicht, die Drinnen-Zeit nutzen um mal neue Rezepte auszuprobieren?

8. Sport machen

So sehr der Herbst also zum Genießen von Kürbis, Nüssen und verschiedensten Apfel-Sorten einlädt, so gut tut es jetzt, Sport zu machen. Durch die kälteren Temperaturen verbringen wir mehr Zeit in geschlossenen Räumen, was für den Körper eine Umstellung bedeutet. Die Sonnen-Endorphine fehlen, durch die Dunkelheit wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet, was müde macht. Deswegen heißt es: In Bewegung bleiben. Die fehlenden Glücklich-Macher durch Sport einzutreiben, ist eine tolle Gelegenheit, sich fit zu halten. Wer an der frischen Luft beispielsweise laufen geht, der nimmt außerdem die Frischluft mit – etwas, was dem Körper jetzt vermehrt fehlt. So kommen wir zu mehr Endorphinen, stärken das Herz-Kreislauf-System und beugen somit auch Erkältungen und dem typischen Herbst-Schnupfen der ersten kalten Tage vor. Außerdem tut es was für die gute Figur – der nächste Sommer kommt schließlich mit Sicherheit.

9. Erntedank feiern

Der Spätsommer mit seiner hektischen Erntezeit auf dem Land ist vorbei, die Schäfchen wurden vor den starken Winden und Regen ins Trockene gebracht. Ein Grund zu feiern! Deswegen wird aktuell vielerorts Erntedank gefeiert. Mit traditionellen Veranstaltungen wie Märkte, Tänze und Infoveranstaltungen zu den regionalen Produkten ist das eine gute Gelegenheit, sich mit wintertauglichen Lebensmitteln einzudecken. Kartoffeln und Äpfel zum Einkellern und Einkochen gibt es jetzt überall zu kaufen und auch zu probieren – die Vielfalt der Natur zu entdecken ist dabei eine tolle Gelegenheit für Groß und Klein sich weiterzubilden und den Herbst somit auch ein wenig zu feiern.

10. Weihnachtsvorbereitungen treffen

Klingt komisch, aber in gut zwei Monaten stecken wir schon mitten in der Adventszeit. Sich bereits jetzt auf die Weihnachtsfeierlichkeiten vorzubereiten ist eine gute Idee. Beispielsweise das tolle Weihnachtskleid, das als Nähprojekt schon seit drei Jahren im Schrank liegt. Wer jetzt damit beginnt, hat noch genügend Zeit. Das Gleiche gilt für die Geschenke-Besorgung: Einmal früher anzufangen entzerrt die stressige Vorweihnachtszeit, in der alle in die Stadt strömen, um Geschenke für die Lieben zu finden. Das schafft Zeit für Besinnlichkeit – die wahre Bestimmung des Advents, die so oft im Weihnachtstrubel untergeht und verhindert, dass eine gemütliche Stimmung aufkommt.

Happy Herbst!

All diese Dinge sind Grund genug, den Herbst zu feiern und jetzt aktiv zu werden. Mit Aufräumen, Ausmisten, Umgestalten und Vorbereitungen auf Weihnachten ist damit auch für genug Beschäftigung gesorgt, so dass der Herbst ganz sicher wie im Flug vergeht – und bald schon der Winter vor der Tür steht, mit jeder Menge Weihnachtszauber, Schneespaß und Gemütlichkeit.


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1 Kommentar
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 04.11.2016 | 09:08  
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