2013 endlich eine Aula für das Ernst-Abbe-Gymnasium?

„Wann bekommt das Ernst-Abbe-Gymnasium in Winzerla endlich die seit langem versprochene Aula?“ Um eine Antwort auf diese und andere Fragen zu erhalten, hatte die Elternvertretung des Ernst-Abbe-Gymnasiums in Winzerla am 24.3. 2011 den Bürgermeister und Dezernenten für Familie und Soziales, Frank Schenker, zu einem Gespräch ins Ernst-Abbe-Gymnasium eingeladen. Zusammen mit Thomas Graf, Abteilungsleiter für Schulimmobilien beim Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena (KIJ), stellte sich Herr Schenker den Fragen von Elternvertretern, Schulleitung, Lehrer- und Schülervertretern, die vor allem eines wissen wollten: Wann bekommt das Ernst-Abbe-Gymnasium endlich die schon seit langem versprochene Aula?

Bereits zweimal ist bisher der bereits zugesagte Bau einer Aula auf unabsehbare Zeit verschoben worden. „Solche Zusagen wecken Hoffnungen und Erwartungen“, machte Schulleiter Dr. Ebert klar. „Wenn die Zusagen dann nicht eingehalten werden, stellt sich angesichts der Bauaktivitäten an anderen Schulen zwangsläufig ein Gefühl der Enttäuschung bei Schülern, Eltern und Lehrern ein. Und man stellt sich die Frage, warum es immer wieder das Ernst-Abbe-Gymnasium ist, das zurückgestellt wird.“

Das 1991 gegründete Ernst-Abbe-Gymnasium, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, ist zwar vom Alter her das jüngste aller Gymnasien in Jena, aber eben auch eine der wenigen Schulen, die nach wie vor nicht über eine Aula verfügen. Dabei liegt ein Entwurf vor, und auch in der Planung sind erste Schritte bereits vollzogen worden. „Weitere Schritte konnten jedoch angesichts des Bedarfs an finanziellen Mitteln für den derzeit dringend notwendigen Ausbau von KiTa-Plätzen und Grundschulen bisher leider nicht realisiert werden“, stellte Thomas Graf dar, und auch Herr Schenker machte deutlich, dass sich die Geburtenzahlen in Jena in den letzten Jahren so stark entwickelt hätten, dass momentan der Ausbau von Grundschulen Priorität besitze.

Dem hielten die Elternvertreter entgegen, dass dies aber nicht dazu führen dürfe, dass die weiterführenden Schulen unter dieser Situation zu leiden hätten. Das Ernst-Abbe-Gymnasium habe bereits mit etlichen baulichen Mängeln zu kämpfen, z.B. im Bereich der Sanitäranlagen oder der Heizung, die Schüler und Lehrer erheblich beeinträchtigten. Für diese Probleme versprach Herr Schenker eine schnelle Lösung in Gestalt einer Instandsetzung verschiedener Bereiche in Absprache mit der KIJ. Und in Bezug auf den schon so lange versprochenen Bau einer Aula sagte er zu, dass die Planung 2012 weitergeführt werde, so dass 2013 mit einem Baubeginn zu rechnen sei.

Aus Sicht der Gesprächsteilnehmer aus Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft lässt diese Aussage bereits begrabene Hoffnungen wieder aufkeimen. Es bleibt aber abzuwarten, ob diesen Worten auch tatsächlich Taten folgen werden.
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