Angehende Betriebswirte diskutierten im Bundesrat

Jena: Stoyschule | Wie funktioniert ein föderaler Staat? Welche Aufgaben hat die Landesvertretung des Freistaates Thüringen in Berlin und warum gibt es überhaupt den Bundesrat? Diese Fragen konnten die Fachschüler der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena auf ihrer Studienfahrt nach Berlin klären. Die jungen Erwachsenen befinden sich derzeit in der zweijährigen Ausbildung zum „Staatlich geprüften Betriebswirt“, in der neben dem Schwerpunkt Absatzwirtschaft/Marketing auch die Fächer Sozial- und Rechtskunde unterrichtet werden. Auf der Studienfahrt konnten hier verschiedene Unterrichtsinhalte praxisnah vermittelt werden. Höhepunkt war am 26. Februar 2013 eine simulierte Diskussion im Bundesrat, in der die Schülerinnen und Schüler die Rolle von Ländervertretern übernahmen. Am Beispiel des Mindestlohns wurde das Zusammenspiel zwischen Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat bei der Gesetzgebung deutlich. Alle drei Gewalten müssen hier zusammenwirken, damit ein bundesweiter Mindestlohn eingeführt werden kann. Dabei forderte der Vertreter der Bundesregierung 12 €, was nicht von allen Länder mitgetragen wurde. Nach einer lebhaften und kontrovers geführten Diskussion einigten sich die Vertreter der Bundesländer auf einen Kompromiss. Die Höhe des Mindestlohns sollte aus ihrer Sicht eher bei 10,50 € liegen. Dass die tatsächlich politisch Verantwortlichen demnächst am gleichen Ort diese Frage im Bundesrat entscheiden werden, gab der Diskussion einen sehr authentischen Rahmen.
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