Azubis im Gespräch mit Europa-Experten

Martin Luckert und Dr. Dieter-L. Koch mit einigen Azubis der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena
Jena: Stoyschule | Im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament fand am 9. Mai 2014 in der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena eine Diskussionsrunde mit dem Europaabgeordneten Dr. Dieter-L. Koch aus Weimar und dem Landesvorsitzenden der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Martin Luckert statt. Beide stimmten darin überein, dass die Europäische Union trotz aller Kritik im Detail eine Erfolgsgeschichte ist. Dr. Koch ging bei seinen Ausführungen insbesondere auf seine Tätigkeit im Europäischen Parlament näher ein. Dort sitzt er im Verkehrsausschuss. Er verwies im Verlauf der Diskussion mit den Auszubildenden der Europaschule darauf, dass immer noch viel zu wenig bekannt sei, dass die Europäische Union einen Großteil von Straßenprojekten in Thüringen mitfinanziert und auch in vielen anderen Lebensbereichen eine wichtige Rolle spielt. Im Verlauf des Gesprächs gab es auch kontroverse Themen. Diese wurden zwischen Dr. Koch und Martin Luckert diskutiert, aber auch die Azubis brachten sich kritisch ein. So interessierte sie, welche Rolle die EU im Verlauf der Ukraine-Krise hat und ob es hier noch mehr Möglichkeiten der Einflussnahme geben könnte. Die Gäste stimmten hier überein, dass eine noch bessere Koordinierung der Außenpolitik innerhalb der EU notwendig sei. Ein zweites Thema war das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Da es sich bei den Auszubildenden um Groß- und Außenhandelskaufleute handelte, stieß dieses Thema auf besonderes Interesse. Kritisch wurde gesehen, dass die europäischen Standards möglicherweise zu einseitig auf die nordamerikanischen Vorgaben angepasst würden. Hier stimmten die beiden Referenten zu und hoffen, dass die EU weitere Verhandlungen führt, um auch die europäischen Vorstellungen noch stärker zu berücksichtigen.
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