Eklat im Stadtrat Jena

Die Debatte zur Hausbergbebauung in Jena am 11.05.2011 im Stadtrat Jena führte durch die Äußerungen von Stadtrat Deufel, als er Stadträte, die eine andere Meinung äußerten, einfach schlicht für dumm erklärte, zum Eklat.

Das Auftreten von Herrn Deufel ist nun wirklich einem Stadtrat, Staatssekretär und Vertreter der SPD unwürdig. Seine Äußerung und sein Hinweis an den Stadtrat Koppe auf den bestehenden Koalitionsvertrag sowie der spontanen Chor der Angesprochenen besitzen sicher einen gewissen Unterhaltungswert.
Allerdings erwarten die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt diesbezüglich wohl eher eine verlässliche Politik, die geprägt ist von Sachlichkeit, Ehrlichkeit und vor allem von Verantwortungsbewusstsein.
Wenn Herr Deufel meint Herrn Koppe auf den Koalitionsvertrag hinweisen zu müssen, so sollte er ihn vielleicht erst einmal lesen. Auszug: "... keine Partei und keine gute Absicht wird ausgegrenzt von unserer Zusammenarbeit, die sich vorrangig als ein Versprechen versteht, Konflikte in der Sache und um der Sache Willen offen auf ein Ergebnis für Jena hin zu lösen.
Mir persönlich hat das Hausbergergebnis und insbesondere die Worte von Herrn Koppe und weiterer Stadträte den ersten Eindruck vermittelt, dass in Jena noch ein Funken demokratischer Hoffnung zur Einbeziehung der Bürger zu flackern scheint, auch auf der Grundlage des bestehenden Koalitionsvertrages.

D. Mäs
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2 Kommentare
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Konrad Wendt aus Jena | 14.05.2011 | 15:29  
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Konrad Wendt aus Jena | 18.06.2011 | 21:31  
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