Erster Spatenstich für „Jena21“

Freude bei den „Sandkastenspielen“ anlässlich des symbolischen ersten Spatenstichs für das neue LASOS-Werk in Jena-Göschwitz (v.li.): Tobias Wolfrum (Kommunale Immobilien Jena). Wilfried Röpke (JenaWirtschaft), Tommaso Barone und Jörgen Meyer von LASOS und Oberbürgermeister Albrecht Schröter. Foto: Hausdörfer
Jena. Der Technologiepark „Jena21“ an der B88 in Göschwitz ist das jüngste Jenaer Gewerbegebiet. Erst vor zwei Wochen hatte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig Investitionszuschüsse in Höhe von 7,35 Millionen Euro für Erschließungsarbeiten aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ an die Stadt übergeben. Während derzeit noch Abrissarbeiten auf dem Areal des ehemaligen Zementwerkes laufen, hat im südlichen Teil die Firmenansiedlung bereits begonnen. Den ersten Spatenstich feierte in der vergangenen Woche die Jenaer Firma LASOS Lasertechnik GmbH, die gegenwärtig ihren Sitz noch im Zeiss-Betrieb an der Tatzendpromenade hat.

Die noch junge LASOS-Geschichte begann 1996, als Zeiss sich entschloss, das zuvor von Siemens erworbene Lasergebiet wieder zu verkaufen. Der als Siemensdelegierter nach Jena gekommene damalige Marketingdirektor Tommaso Barone entschloss sich gemeinsam mit zwei weiteren Mitstreitern über ein so genanntes Management-Buy-out die Firma zu gründen und gemeinsam mit 25 bestens ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeitern das Lasergeschäft weiter zu führen. Heute zählt die Firma, die einziger Anbieter von Gaslasern in Europa ist, schon 75 Mitarbeiter mit starker Tendenz nach oben, denn LASOS will am neuen Standort in drei Jahren den Umsatz und den Personalbestand um weitere 30 Prozent steigern. „Unser bisheriger Standort ist zu klein geworden“, begründet Geschäftsführer Dr. Jürgen Meyer die Entscheidung für einen Neubau. Göschwitz biete „die richtigen Voraussetzungen für die Umsetzung unserer individuellen Vorstellungen.“
Bei der Standort-Wahl waren für den Münchener Tommaso Barone, der heute Anteilseigner und LASOS-Beiratsvorsitzender ist, auch die gute Infrastruktur, die phantastische, lebenswerte Stadt und ihre Geschichte als Wiege der Optik entscheidend. „Wir lassen uns auch nicht beeinflussen von einigen Wirrköpfen, die versuchen Jena zu kompromittieren“, sagte Barone weiter beim ersten Spatenstich in Anspielung auf Vorgänge im Zusammenhang mit dem aus Jena stammenden Neonazi-Trio.
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