Gedenken an Bücherverbrennung vor 80 Jahren

Jena: Stoyschule | „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“

Dieses Zitat geht auf Heinrich Heine zurück, dessen Werke neben denen vieler anderer Schriftsteller von den Nationalsozialisten 1933 verbrannt wurden. Am 26. August 2013 jährte sich in Jena die Bücherverbrennung zum 80. Mal. Aus diesem Anlass hatte der Bundestagsabgeordnete Ralph Lenkert (DIE LINKE.) auf den Jenaer Marktplatz zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen. Neben Luc Jochimsen, ebenfalls Bundestagsabgeordnete und frühere Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, sprach auch eine Zeitzeugin. Sie hatte ein Buch von Heinrich Heine mitgebracht, was damals vor den Flammen gerettet werden konnte. Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena sprachen Anti-Feuersprüche, mit denen symbolisch die damals verbrannten Bücher aus dem Feuer herausgeholt wurden. MdB Lenkert übergab abschließend einen Klassensatz des Romans „Fabian“ von Erich Kästner an die Schüler. Auch dieses Werk war von den Nationalsozialisten als entartet eingestuft und 1933 öffentlich an zahlreichen Orten Deutschlands verbrannt worden.
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