Gewonnen für die Region - Mit Geschäftsjahr 2010 übertrifft Sparkasse Jena-Saale-Holzland erneut alle vorherigen Bilanzen

Blicken bereits mit großer Zuversicht auf das nächste Erfolgsjahr: Der Vorstand der Sparkasse Jena-Saale-Holzland Martin Fischer, mit dem Kurzbericht zur vorläufigen Bilanz 2010, Anton von Keitz (li.) und Erhard Bückemeier (re.). (Foto: SCHEERE PHOTOS)
2010 endete auch für die Sparkasse als Jahr der so nicht erwarteten Superlativen. Erneut bilanzierte - traditionsgemäß am letzten Freitag im Januar - Vorstandschef Martin Fischer ein erfolgreichstes Geschäftsjahr. Seit 17 Jahren schreibt er an der 183-jährigen Chronik mit, in der die Erfolgsbilanz 2010 verewigt werden wird. So wird die Chronik das Institut als Gewinner der Bankenkrise vermerken und dies zum einen mit dem erneuten Zuwachs der Bilanzsumme um vorläufig 1,1 Prozent auf vorläufig 1,601 Milliarden Euro illustrieren.

Weit stärker als jeder materielle Erfolg wiegt der Vertrauenszuwachs, nicht zuletzt, weil die erfahrenen Banker konservativ und verantwortungsbewusst mit den anvertrauten Mitteln umgehen und so auch die Kunden vor Verlusten aus der Finanzkrise bewahrten. So flossen 2010 insgesamt 78 Millionen Euro von Neu- und Bestandskunden zur Sparkasse und ließen die Kundeneinlagen um 3,7 Prozent auf 1,356 Milliarden Euro und das Kundenwertpapierdepotvolumen um 30 Mio. auf 378 Mio. Euro ansteigen.

Im Bilanzjahr werde der vorläufige Gewinn nach Aussage Fischers etwa 1,5 Mio. Euro betragen und so etwa 2,6 Mio. Euro in die verschiedenen Steuertöpfe auch von Stadt und SHK spülen. Beide würden aber auch von lukrativ verzinsten Einlagen profitieren, die erforderlich waren, den „Beinahe-Sparkassencrash“ 1993 abzuwenden. Mit der vorfristigen Rückzahlung der Restschuld von 1,1 Mio. Euro sind beide zudem nun von ihrer Bürgschaft entlastet.

Das erfolgreiche Wirtschaften mit den anvertrauten Geldern kommt also nicht nur indirekt über Steuern sondern auch direkt beispielsweise über Projekte der Sparkassenstiftung ebenfalls der Region zugute. Deren Vermögen erhielt eine Aufstockung von 650 000 Euro. Über 400 000 Euro flossen als Spenden und Sponsoring in mehr als 150 Vereine und Institutionen.

Das Kreditgeschäft 2010 wird ebenfalls seinen Platz in der Chronik erhalten: Das um 2,3 Prozent auf 801 Millionen Euro erhöhte Volumen macht immerhin die Hälfte der Bilanzsumme aus. Man höre den Kunden sehr genau zu und könne so Angebote praktisch maßschneidern. So tritt das Institut zunehmend als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Privatverbrauchern auf.

Das Firmenkundengeschäft, das praktisch ohne Ausfälle verlief, spiegele die wirtschaftliche Stärke der ansässigen Unternehmen wider. Für 2011 würden die Zeichen auf Wachstum stehen, so der Ausblick des Vorstandstrios auf ein wiederum bestes Jahr für die Region und das Institut und damit auf den nächsten Rekordeintrag in der Chronik.
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