Jenas Stadträte müssen nachsitzen

Wegen ihrer in der Februarsitzung über Stunden ausgedehnten Debatte über die Umbenennung des Petersenplatzes sind Jenas Stadträte in Zeitnot geraten und müssen am 2. März ab 17 Uhr im Rathaus öffentlich nachsitzen. Zu den abzuarbeitenden Tagesordnungspunkten gehören griffige Regelungen über die Ausreichung städtischer Finanzzuschüsse, die Kulturkonzeption der Stadt für die kommenden Jahre, die Erweiterung des Kreises der Anspruchsberechtigten auf den „Jena-Bonus“, Vorstellungen zum künftigen Solarpark auf dem ehemaligen Deponiegelände in Ilmnitz, der Wirtschaftsplan 2011 der städtischen Überbetrieblichen Ausbildungsgesellschaft gGmbH (ÜAG) und die Gutachtenpraxis der Stadtverwaltung.
Weitere Beschlussvorlagen zielen u. a. auf Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr und Änderungen bei den Entgelten der Jenaer Philharmonie für die Spielzeiten ab 2011/2012. Angeregt werden eine häufigere Bedienung Jenaer Ortsteile vorzugsweise durch Anrufsammeltaxis und eine Verlagerung der in der Mitte der Niederflurstraßenbahnzüge angebrachten Fahrscheinautomaten an die Zugenden. Die Eintrittspreise für die Philharmoniekonzerte sollen stufenweise angehoben werden. Danach würde beispielsweise die jetzt für 25 Euro an der Abendkasse zu habende Einzelkarte zunächst 27 Euro und ab 2012/2013 dann 29 Euro kosten. Der Besuch des zehn Konzerte umfassenden Abonnements würde sich um 30 Euro verteuern.
Auf der Tagesordnung stehen ferner Informationen zur beschlossenen Sanierung des Ostbades und zur Tätigkeit der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
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