Lichterkreis

Kerzen zum Gedenken der Opfer von Tschernobyl und Fukushima
Am Vorabend der Explosion des Kernkraftwerkes in Tschernobyl vor 27 Jahren fanden in 150 Städten aus 10 Ländern Lichterkreise statt. Damit wollte man einerseits den Opfern der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima gedenken und andererseits ein Zeichen für eine Welt ohne Kernenergiegewinnung setzen. Auch in Jena wurde ein Lichterkreis aus brennenden Teelichtern vor der Stadtkirche installiert. Dazu bekannten sich im Vorfeld als Unterstützer bzw. Organisatoren neun Trägerkreise aus der Stadt. Doch erschienen war nicht ein einziger Vertreter von ihnen. Nicht den GRÜNEN, nicht dem Kirchenkreis, nicht dem Tschernobyl Verein war dieses Thema anscheinend wichtig genug, von den eingeladenen Fraktionen des Stadtrates ganz zu schweigen.
Die meisten der vorbeikommenden Passanten fanden diese Aktion gut, brannten auch selbst Kerzen an. Vor allem mit jungen Leuten kamen wir ins Gespräch. Ob es eine Privatinitiative sei und ob dieser Lichterkreis bleiben könne. Es macht Hoffnung, dass die junge Generation den Blick über den Abendbrotteller und das Bierglas hinaus richtet.
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1 Kommentar
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 05.05.2013 | 09:15  
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