Olaf Müller begrüßt erste Besuchergruppe im Landtag

Jena: Stoyschule | Über das Regierungssystem im Bund oder Land im Unterricht zu sprechen, ist das Eine. Das Andere ist es, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. So folgte die Klasse IK 13-2 der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena am 27. November 2015 einer Einladung des Landtagsabgeordneten Olaf Müller (Bündnis 90/Die Grünen).

Neben einem Vortrag des Besucherdienstes über die Geschichte Thüringens und die Funktionsweise des Landtages war der Besuch einer Plenarsitzung der Höhepunkt des Tages. Von der Besuchertribüne konnten die künftigen Industriekaufleute eine Debatte zum Antrag der CDU-Fraktion „Belastungen für die Sozialsysteme reduzieren: Anerkannte Flüchtlinge mit Bleibeperspektive in den Thüringer Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren“ verfolgen. Brisant wurde die Aussprache als ein eloquenter AfD-Abgeordneter sich gegen die Integration von Flüchtlingen aussprach. Die nächste Rednerin bezeichnete die AfD-Fraktion daraufhin als „verlängerten Arm der NPD“, wofür sie vom Landtagspräsidenten gerügt wurde.

Das kontroverse Thema wurde auch in der Nachbereitung mit MdL Olaf Müller aufgegriffen. Der Abgeordnete, der erst seit 6 Wochen das Mandat ausübt, sprach sich u. a. auch dafür aus, die Amtszeit von Parlamentariern auf zwei Legislaturperioden zu begrenzen, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Gern hätten die Berufsschüler das Gespräch mit dem Abgeordneten fortgesetzt, doch er wurde zur Abstimmung ins Plenum gerufen, denn bekanntermaßen ist die Mehrheit von Rot-Rot-Grün hauchdünn.

Olaf Müller hatte die Stoy-Schule schon 2013 besucht, als er für den Bundestag kandidierte und am Speed-Dating mit Schülern teilnahm.
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