Podiumsdiskussion am 19.01.2012 im Stadtteilzentrum „Lisa“, Lobeda - Großes Interesse bei den Mitgliedern - Null Bock bei den Führungsorganen unserer Wohnungsgenossenschaft

Die Podiumsdiskussion am 19.01.2012 zum Thema "Mehr Basisdemokratie, Mitbestimmung und Transparenz in der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss" war ein großer Erfolg aufgrund der regen Teilnahme der Genossenschaftler in
einem voll besetzten Saal. Unsere Beiträge wurden sehr interessiert aufgenommen, die Diskussionen erfolgten sehr sachlich und konstruktiv. Am Ende der Veranstaltung stand die einhellige Meinung der Teilnehmer, dass wir Veränderung dringendst benötigen und dass es Sache aller Genossenschaftler sein muss, sich in diesem Veränderungsprozess einzubringen. Von vollständigem Erfolg werden wir aber erst sprechen, wenn wir die Veränderungen auch erreicht haben. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor uns, der Grundstein ist jedoch gelegt.

Da es unser Anliegen war, die vielen offenen Fragen der Mitglieder mit den Führungsorganen der Genossenschaft zu diskutieren, brachten die Teilnehmer deutlich ihre Enttäuschung und ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck, dass -
trotz persönlicher Einladungen an die Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand - kein einziger Vertreter dieser Organe zur Veranstaltung erschien. Auf die Einladung erfolgte im Vorfeld auch keine Antwort.
Nicht nur für die Organisatoren, sondern insbesondere für alle anwesenden Genossenschaftler ist das ein Schlag ins Gesicht und ein Zeichen dafür, dass sich die gesamte Führung der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss“ einem
Mitgliederbegehren verschließt. Kritisiert wurde in vielen Diskussionsbeiträgen auch der Umgangston von Mitarbeitern der WG/CZ gegenüber Genossenschaftlern. Vor allem ältere Mitglieder beklagten sich darüber, was ebenfalls den Eindruck einer wenig genossenschaftlich orientierten Führung und Verwaltung hinterlässt.
Ausdruck echter genossenschaftlicher Solidarität,und eine Anerkennung unserer Aktivitäten, die natürlich auch mit Ausgaben verbunden sind, erfuhren wir zu unserer Überraschung durch den spontanen Aufruf eines Genossenschaftlers zu einer Spende. Der so zusammengekommene Betrag wurde zur Begleichung der Saalmiete verwendet.
Allen Teilnehmern möchten wir daher an dieser Stelle unseren Respekt und unseren Dank aussprechen. Außer als finanzielle Unterstützung, betrachten wir diese Spende auch als Anerkennung unserer Arbeit, die wir alle
nebenberuflich ausführen, und als Votum aller Anwesenden, welches uns darin bestärkt, in Ihrem Namen unsere Bemühungen um Veränderungen in der Genossenschaft fortzuführen.

Die Beiträge der Veranstaltung werden auch auf unserer Webseite (www.genossenschaftler.de) unter den jeweiligen
Rubriken veröffentlicht.
IG Genossenschaftler
von Mitgliedern der WG „Carl Zeiss“
Thomas Sack
Sprecher der Initiativgruppe
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1 Kommentar
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Antje Hellmann aus Jena | 28.01.2012 | 13:17  
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