Rot-Grün will Deutschland ausbremsen !

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Ich fang mal so an (ist auch so schön grün):

Jeder kennt aus seiner Kindheit den Spruch der Eltern "Kind iss deinen Spinat auf". Warum? Spinat ist sehr eisenhaltig und deswegen sooo gesund!

Leider stimmt das nicht so ganz. Ja, in Spinat ist Eisen enthalten, aber weit weniger als bisher geglaubt. Als der Eisengehalt das erste mal bestimmt wurde, hat sich ... (keine Schuldzuweisung - weil nicht mehr nachprüfbar) irgend jemand im Labor verschrieben. Er/Sie setzte das Komma falsch und so wurden aus 3,5 Milligramm 35 Milligramm Eisen pro 100g Spinat.
Dieser falsche Wert fand Einzug in die Literatur und wurde so für ein halbes Jahrhundert zum Schrecken aller Kinder die schön ihren Spinat aufessen mussten. (Wenn sie nicht verrostet sind, . . .)

Fazit: Wehret euch dem Schrecken irgendwelcher hingeworfenen Zahlen und erst recht, wenn sie von Politikern stammen!

Die Rot-Grünen haben dir Ausbremsung Deutschlands im Wahlgepäck. Ja, sie wollen die Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossenner Ortschaften vom 50 km/h auf 30 km/h herabsetzen.
Man muß weder Verkehrsexperte noch KFZ-Ingenieur sein um zu erkennen, dass das niemanden etwas nützt sondern nur schadet. Ampelanlagen bremsen schon heute bei 50 km/h den Verkehr aus, wie soll das dann erst bei 30 km/h klappen.
Bei 30 km/h würde der Motor im wesentlichen unter- bzw. obertourig laufen (bei dieser Geschwindigkeit gibt es keine optimale Drehzahl!), dass heißt: erhöhter Kraftstoffverbrauch (bei den Preisen!) und vor allem erhöhter CO2 Ausstoß - oder ist Kraftstoff CO2-Neutral?
Hinzu käme noch eine wesentliche Lärmbelästigung sowie ein erhöhter Verschleiß des Motors.

Und jetzt kommts:
(Ich weiß nicht, wo der Herr, der diese Aussage zum besten gab, rechnen gelernt hat aber durchs Abitur wäre er sicher damit durchgefallen)
Man will dem Autofahrer glauben machen, das der Zeitverlust durch diese Fahrweise NUR 10 bis 20 Sekunden pro Kilometer beträgt.
Man muß eigentlich gar nicht groß rechnen können, es ist doch einleuchtend: 30 km/h ist die gute Hälfte - genau zwei drittel vom 50 km/h (das 0,666-fache) also benötige ich knapp die Hälfte - nämlich ein drittel (das 0,334-fache) mehr an Zeit.

Ich möchte es mal vereinfacht so darstellen:
(bei 50 km/h)
für 100 km benötigt man 120 min
für 10 km benötigt man 12 min
und für einen km benötigt man 1,2 min = 72 s

(bei 30 km/h)
für 100 km benötigt man 200 min
für 10 km benötigt man 20 min
und für einen km benötigt man 2 min = 120 s

Und das ergibt, wie jeder wohl sehen kann, eine Differenz von ca. 50 s/km.
Bei einem Arbeitsweg (zwei mal am tag) von ca. 12 km (entspricht etwa Lobeda - Zwätzen) sind das ca. 20 min, die man - so es die Rot-Grünen wollen - länger unterwegs wäre.

Ich enthalte mich jeden weiteren Kommentares.
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14 Kommentare
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 19.06.2012 | 00:09  
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Hannelore Grünler aus Artern | 19.06.2012 | 07:40  
Axel Heyder aus Erfurt | 19.06.2012 | 10:23  
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Antje Hellmann aus Jena | 19.06.2012 | 11:52  
7.498
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 19.06.2012 | 12:13  
3.865
Karin Jordanland aus Artern | 19.06.2012 | 12:40  
Axel Heyder aus Erfurt | 19.06.2012 | 13:14  
13.091
Eberhard :Dürselen aus Weimar | 19.06.2012 | 17:58  
13.091
Eberhard :Dürselen aus Weimar | 19.06.2012 | 18:10  
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Renate Jung aus Erfurt | 19.06.2012 | 22:47  
12.762
Renate Jung aus Erfurt | 20.06.2012 | 00:35  
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Renate Jung aus Erfurt | 20.06.2012 | 23:11  
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Petra Seidel aus Weimar | 22.06.2012 | 11:19  
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Renate Jung aus Erfurt | 22.06.2012 | 22:14  
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