"Soziales" wird am Anger konzentriert

Wo einst die Stasi residierte, kümmert sich die Verwaltung nun um die Belange von Kindern.
Jena: Jugendamt | Unter verbesserten Bedingungen können jetzt die Mitarbeiter des Jugendamtes arbeiten. Von der Saalbahnhofstraße 9 zog das Amt inklusive des zuständigen Dezernenten Frank Schenker in das umgebaute Verwaltungsgebäude Anger 13 um, das in der Vorwoche offiziell eingeweiht wurde.

Das 1938 erbaute Haus nutzte von 1954 bis zum 4. Dezember 1989 das damalige Ministerium für Staatssicherheit. OB Dr. Albrecht Schröter äußerte in seiner Ansprache Genugtuung darüber, dass aus einem Gebäude mit dieser Vergangenheit nun ein "Haus der Hilfe" geworden sei. Für rund 2,4 Millionen Euro - 1,4 Millionen davon kamen als Städtebaufördermittel von Land und Bund - wurde das vorhandene Bauwerk fast vollständig entkernt und grundhaft saniert. In der genannten Summe enthalten sind auch die Kosten für die Errichtung eines Anbaus, in dem sich ein zweites Treppenhaus, Sanitärbereiche, Beratungsräume sowie ein Aufzug befinden. Letzterer garantiert eine barrierefreie Nutzung bis ins Dachgeschoss.

Geplant ist, Schritt für Schritt die Verwaltungseinheiten des Dezernates für Familie und Soziales am Anger zu konzentrieren. Deshalb wird es schon in Kürze in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Jugendamtes einen weiteren ersten Spatenstich für ein Gebäude geben, in dem das Gesundheits- und das Sozialamt ihr Domizil haben werden.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige