Stadtratssitzung an der Stoyschule

Wann? 07.12.2011 18:00 Uhr

Wo? Stoyschule, Paradiesstraße 5, 07743 Jena DE
Frau Pröger, Frau Hemberger und Herr Dr. Lerm
Jena: Stoyschule | „Wir haben Politik nicht nur erlebt sondern gelebt.“
Mit dieser Aussage brachte Fachschüler Sebastian Claus zum Ausdruck, welche besondere Bedeutung das Planspiel „Kommunalpolitik", das in den letzten vier Wochen an der Stoyschule durchgeführt wurde, hatte. Am 7. Dezember 2011 fand das Projekt seinen Höhepunkt mit einer simulierten Stadtratssitzung, die von Frau Sabine Hemberger, Vorsitzende des Jenaer Stadtrates, geleitet wurde. Gecoacht von Stadträten hatten die angehenden Betriebswirte in der Woche zuvor verschiedene Anfragen geschrieben, die nun von Herrn Dr. Matthias Lerm als Vertreter der Stadtverwaltung beantwortet wurden. Dabei ging es zum Beispiel um das ehemalige Arbeitsamt in Lobeda und das Galaxie-Freizeitbad. Im Anschluss trug jede der vier Fraktionen einen eigenen Antrag vor, der sehr detailliert diskutiert wurde und zum Schluss zur Abstimmung kam. Der Antrag der Fraktion ALI zum Bau einer Multifunktionshalle in der Oberaue wurde aus Kostengründen mehrheitlich abgelehnt. Dagegen wurden die Anträge von JENA PLUS zur Schaffung von Einpendlerparkplätzen und von DIE DREI FRAGEZEICHEN zur studentischen Wohnbauoffensive nach kleineren Änderungen angenommen. Auch die FACHSCHULFRAKTION konnte nach zähem Ringen ihren Vorschlag für ein Pilotprojekt zum Test eines Park & Ride-Systems durchbringen. Frau Hemberger lobte das hohe Niveau der Diskussion und die Disziplin der Schülerstadträte und forderte die jungen Leute auf, sich auch in die reale Kommunalpolitik einzubringen. Im Anschluss schätzte die Klasse das Planspiel als äußerst gewinnbringend ein, da alle Schülerinnen und Schüler aktiv mitwirken und eine Vorstellung davon entwickeln konnten, wie schwierig aber auch wie interessant Kommunalpolitik sein kann. Frau Kristin Pröger von der Friedrich-Ebert-Stiftung, die das Projekt organisiert hat, schloss die Veranstaltung mit einem Zitat von Friedrich Ebert: „Demokratie braucht Demokraten".
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